EAV startet Kampagne „Probonus“ APOTHEKE ADHOC, 04.04.2012 12:57 Uhr
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"Merkwürdige Logik": Die Europa Apotheek Venlo kämpft für Rx-Boni. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Geld verdienen auf Rezept: Seit Jahren gewährt die Europa Apotheek ihren Kunden Rx-Boni. Foto: Elke Hinkelbein
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Dass bereits 2009 die Ausgabe von Gutscheinen gegen Rezept gerichtlich verboten wurde, störte in Venlo offenbar niemanden. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Firmenchef Klaus Gritschneder will nicht nur für Pick-up, sondern auch um Rx-Boni kämpfen. Foto: Elke Hinkelbein
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Weil das Ordnungsgeld heraufgesetzt wurde, ging die EAV bei ihren Boni herunter: um 1 Cent. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Auch beim Bundesgerichtshof spielt die EAV auf Zeit. Foto: Elke Hinkelbein
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Weil die Gerichtsverfahren zu lange dauern, will die Politik jetzt ausländische Versender an deutsche Preisvorschriften binden. Foto: Elke Hinkelbein
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Diesmal muss Gritschneder alleine kämpfen: Ralf Däinghaus ist weg, DocMorris wird verkauft. Und Schlecker ist pleite. Foto: Elke Hinkelbein
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Für die EAV geht es um viel: Anders als bei anderen Versandapotheken liegt der Rezeptanteil bei 85 Prozent. Foto: Elke Hinkelbein
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Auch die zweite Säule des Geschäftsmodells wackelt. Denn die Politik will auch Pick-up-Stellen verbieten. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Gritschneder und dm-Geschäftsführerin Petra Schäfer geben sich kämpferisch. Foto: Elke Hinkelbein
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Schließlich hat das Bundesverwaltungsgericht Pick-up 2008 abgesegnet. Foto: Elke Hinkelbein
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Doch die Politik will keine Auswüchse à la "Apo im dm". Foto: EAV
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Beim US-Eigentümer Medco jedenfalls dürfte man die Entwicklungen in Europa mit Sorge sehen. Foto: Medco
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Zumal auch die niederländischen Behörden allmählich auf die Einhaltung der geltenden Bestimmungen pochen. Foto: APOTHEKE ADHOC
Berlin - Die Europa Apotheek Venlo (EAV) war bislang nicht für öffentliche Aktionen bekannt. Im Schatten von DocMorris-Chef Ralf Däinghaus machten EAV-Chef Klaus Gritschneder und seine Mitstreiter in Ruhe ihr Geschäft. Weil die Luft derzeit aber sehr dünn wird und es um DocMorris vor dem anstehenden Verkauf ruhig geworden ist, geht die Medco-Tochter alleine in die Offensive: Unter dem Motto „Probonus! Die Initiative für Rezeptboni“ sammelt die EAV Unterschriften für Rx-Gutschriften – und für ihr Geschäftsmodell gleich mit.
„Günstige online Apotheke: Gerichte wollen es verhindern“, klagt Probonus. „Wir wollen, dass Boni auf rezeptpflichtige Medikamente weiterhin möglich sind, damit Sie sparen können.“ Das rezeptpflichtige Arzneimittel überall gleich teuer sind, hat den Initiatoren zufolge eine „merkwürdige Logik“: „Was spricht denn aus Sicht der Verbraucher wirklich dagegen, auch rezeptpflichtige Medikamente preiswerter zu bekommen?“ Daneben ein Bild von einem Fächer aus Tablettenblistern.
Der Beschluss des Bundesrates, den Rx-Versand zu verbieten, führte laut Probonus zu „frühzeitiger Freude bei Vor-Ort-Apothekern“. Der Patient als Verbraucher leide aber unter Monopolbedingungen: „Wir kennen das aus der Vergangenheit, als ein Telefonanschluss noch behördlich beantragt werden musste und es lange dauerte, bis das gute Stück im Haus war. Monopole zeichnen sich immer durch 2 Eigenschaften aus: Hohe Preise und schlechten Service. Und das gilt auch für das Gesundheitswesen!“
Auch das geplante Verbot für Rx-Boni kommentiert Probonus als Sieg für die Apotheker, „hätten sie doch damit gleich 3 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: das Pick-Up in den Drogeriemärkten wäre kein Thema mehr und auch die Boni hätten sich erübrigt. Außerdem wären sie auf diesem Weg auch gleich noch die lästige Konkurrenz der Versandhändler los. Der Leidtragende wäre der Patient, der wieder alleine von der Apotheke vor Ort abhängig wäre – mit den bekannten Apothekenpreisen.“
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#12@R. Schabik
volle Zustimmung, nein vollste.
#11@ #7 Fake ? NEIN !
Hallo, hallo, NEIN - ich warne vor der Fehleinschätzung, die "Pro-Kommentare" seien Fake. Sie sind es NICHT !!! Ich bin seit Jahren in diversen Foren aktiv, erinnere mich noch an schwere Gefechte, als DocMorris begann, sein Unwesen zu treiben. Wir Apotheker HABEN das Image, die Bonzen und Monopolisten zu sein. Wie unser Alltag aussieht, sehen nur Leute, die hinter die Kulissen schauen - und das sind leider nur wenige. Und da wiederum nur wenige, die wirklich ganzheitlich denken können und wollen. JEDER kann seinen Euro nur einmal ausgeben, und Preisvergleiche sind auch in der Apotheke legitim. Warum sollte der Normalpatient auf Boni verzichten, wenn es die EAV doch auch kann ? Bitte versetzen Sie sich in SEINE Position ! Der Kunde weiss nichts von den korrupten Strukturen im Hintergrund, von den Tricksereien, wie bestimmte Apotheken Boni ausschütten, von den Belastungen der Apotheken vor Ort und den vielen bequemen Vorteilen (= deutlich weniger Pflichten als wir vor Ort) der ausländischen Versender und so weiter. Seit Jahren fordere ich, dass wir (= die Apotheker) die Foren beackern - viral Marketing UND echte Information. Doch das können nicht Einzelne stemmen (kostet Zeit und Nerven !!!), da müsste ein ganzes schlagkräftiges Team konsequent Foren bearbeiten. Aber ein Grossteil derer, denen ich das vorschlage, versteckt sich noch immer hinter den tollen Umfrageergebnissen, denen zufolge wir auf Platz 3 in der Beliebtheit stehen ...
#10Jetzt mitmachen!
Wir können auch Schaumschläger spielen https://www.facebook.com/KontraBonusJedeStimmeZahlt
#9Quatsch
es wird weiter gekämpft. An allen Fronten. Wenn die Chroniker doch mal ihr Medikament zu spät, ein falsches oder gar nicht kriegen, werden auch diese Chroniker wieder wissen, wo sie wirklich geholfen kriegen. Ach so "EAV" kenn ich noch aus der Musikszene. Kriegen die "Erste Allgemeine Verunsicherung" für ihren hoffentlich geschützten Namen und dessen Abkürzung Gebühren. Wenn nein müssen da mal Urhebrrechtler aktiv werden. Wobei diese Erstübersetzung für diese Versandapotheke auch gut passt.
#8Ich sage euch: Keine Chance...
Habt Ihr Euch mal all die Kommentare angeschaut? Da sprechen größtenteils Chroniker, die vom Bonus logischerweise profitieren. Und die anderen sind Mitläufer. Was aber alle eint: Sie haben keine Ahnung von der Realität _bei uns_! Hier gilt nur der (nachvollziehbare) Egoismus. Ein Weiterdenken findet nicht statt, Konsequenzen aus den Rx-Boni (siehe Kommentar vom Gunter) sind offensichtlichen allen egal bzw. werden ignoriert. Eine Aufklärung durch uns Apotheken (bzw. ABDA ) verläuft sich im Nirvana, da diese Kundengruppe sowieso nicht in Vor-Ort-Apotheken geht. Auf gut Deutsch: Hoffnungslos für uns, diesen Kampf auf dieser Seite (proBonus) zu führen.
#7alles fake
Wahnsinn lest euch mal die Sprüche auf der eav Seite durch. Der offensichtlichste fake! So was von billig. "Ich bestelle auch so gerne im Internet." "Der Service ist super." "Die Apotheker wollen doch nur ihr Monopol sichern." Ey Mann, könnt ihr euch wenigstens mal mühe geben? Wir wollen hier nicht von euerm Praktikanten gedisst werden.
#6ich lass schon mal das Wasser ein,
denn Gritschneider oder wie der heisst, wird bald baden gehen. so und nun frohe Ostern !!!
#5Heulend am Briefkasten
So ein armer Versandkunde, Nachts um 22 Uhr am Briefkasten, aber der Versender wollte nicht helfen. BTMs und Rezepturen bringen kein Geld, desshalb gibt es die nur bei den Apotheken vor Ort, denn die helfen immer!!! Sollten wir nicht mal Alle zusammen solche Anzeigen schalten ??
#4Bitte teilnehmen....
Statten wir doch der Europa Apotheek Venlo einen Besuch ab. Die rufen auf, mitzudiskutieren? OK. Das können wir auch. Bitte unter http://www.probonus.eu/probonus/ teilnehmen.
#3Apothekerpreise
Das ein Apotheker allen Ernstes von Apothekerpreisen spricht sagt doch alles.Dieses ûberholte und dämliche Unwort aus der Mottenkiste der Vergangenheit als Instrument gegen Vorortapotheken einzusetzen,die in kürzester Zeit lieferbereit sind,vor Ort beraten und persönlich für den Patienten da sind,entlarvt die "Gutmenschen" die alles tun um die eigene Tasche zu füllen. Ohne Vor Ort Apotheken geht es nicht ,ohne Versandapotheken eigentlich ganz prima.
#2Auch mit vielen
Unterschriften wird ein Gesetzesbruch nicht legal. Es werden viele Unterschriften zusammenkommen, das ist schon klar, weil Geiz ist geil ist das Motto dieser Welt. Möglicherweise wird aber EAV irgendwann aufgrund von Strafzahlungen die Preise erhöhen müssen. Das Ganze ist doch nur der Kampf mit allen Mitteln ( andere und dann sich selbst ruinieren) um die führende Marktposion, wenn diese dann erreicht ist ... siehe @1. Der Staat wird dann mit untauglichen weil wirkungslosen Mitteln, das was er früher versäumt hat zu korrigieren versuchen. Es wird aber dann nicht mehr gelingen. Jetzt gibt es noch eine Chance. RX-Versandverbot komplett und zeitnah. Im Interesse der Kunden, sonst passiert das Gleiche wie beim Benzinpreis. Das Zeugs hat mal 1,10 DM gekostet und der heutige Preis ist nicht nur mit Steuern und Rohölpreis zu erklären. Die wenigen Großen haben die Macht, das blüht den Kunden (und auch den KK) wenn Gleiches auf dem Arzneimittelmarkt geschieht. Aber jeder ist geblendet durch die Momenteinsparung. Aber die EAV will natürlich etwas ganz anderes als eine Monopolstellung für sich, das sind die waren Samariter.
#1Die Katze
lässt das Mausen nicht! Unter dem Mantel der Kundenfreundlichkeit oder gar der Humanität wird dem Profitgott alles geopfert, was Arzneimittelsicherheit und gerechte Versorgung bedeutet. Ich gehe jetzt in den Notdienst-heisst, ich habe jetzt 36 Stunden Dienst, lasse 2Kinder daheim und da ich auf dem Land arbeite, kommt heute nach 20:00 Uhr maximal 1-2 bedürftige Personen. Den Karfreitag nutze ich dann für die Buchhaltung...Ostersonntag überlege ich mir dann, welche Kolleginnen ich entlassen werde..die mit den 2Kindern oder die, deren Ehemann gerade entlassen wurde, die mit dem Hauskredit oder lieber die, die ihre Eltern pflegt...wenn ihr in 20 Jahren ein Lachen aus dem Off hört, weil 3große Ketten in Deutschland die Arzneiversorgung bestimmen( und damit auch die Preise-siehe aktuell Kartellamt versus Esso,Shell und co), dann ist es meines! germany goes america