DocMorris: „Wo bleibt mein Paket?“ APOTHEKE ADHOC, 09.05.2012 14:11 Uhr
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Bitte warten: Wer bei DocMorris Arzneimittel bestellt, muss sich unter Umständen auf Verzögerungen einstellen.Elke Hinkelbein
Berlin - Wenn man Internetseiten von Versandapotheken besucht, wird man in der Regel zuallererst mit Sonderangeboten und Bonusmodellen konfrontiert. Bei DocMorris gibt es derzeit einen weniger verlockenden Hinweis an prominenter Stelle: „Wo bleibt mein Paket?“ Mehr als vier Wochen nach der Umstellung ihres IT-Systems hat die Celesio-Tochter ihre Probleme nach wie vor nicht im Griff. Wann das Desaster behoben sein wird, kann bei DocMorris derzeit niemand sagen.
Anfang April hatte Europas führende Versandapotheke ein neues EDV-System eingeführt. Von der Bestellung bis zum Interaktionscheck werden alle Prozesse über die Software abgewickelt. „Leider gestaltet sich die Einführung schwieriger als erwartet, gleichzeitig stieg die Zahl unserer Auftragseingänge auf Rekordniveau“, heißt es auf der DocMorris-Seite. „Das führt unglücklicherweise dazu, dass wir – trotz Einsatz aller Kräfte – im Moment noch Lieferverzögerungen haben. Auch unsere Erreichbarkeit per Telefon und E-Mail ist eingeschränkt.“
Und so gibt es Kunden, die auf ihren Lipidsenker, ihre Pille oder ihr Migränemedikament warten. Obwohl die Bestellung bestätigt wird, werden Aufträge nur teilweise ausgeliefert – wenn überhaupt. In einem bekannten Fall fehlte das Rx-Medikament auf der Rechnung, ein Informationsblatt mit den entsprechenden Einnahmehinweisen wurde trotzdem mitgeschickt. Andere Kunden haben überhaupt nichts von DocMorris gehört.
„Falls Ihre Bestellung länger dauert als üblich, werden wir Sie über die Verzögerung informieren und Ihnen gegebenenfalls Ihr Rezept zurücksenden, damit Sie es in einer anderen Apotheke einlösen können“, schreibt die Versandapotheke.
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#7Ich habe meinen Account gekündigt
Seit dem Bestelleingang 9.5. steht mein Lieferstatus auf "verzögert". U.a. hatte ich Aprovel und Beloc Zok bestellt. Für meine Frau sind sie lebenswichtig. Ich habe drei dringende Faxschreiben geschickt (an die Geschäftsleitung), mehrere E-Mails - doch keinerlei Reaktion, bis auf die automatisierte Textbaustein-Antwort auf die E-Mails. Die teure 01805-Nr. (0,14 €/min) bringt nach umständlichen und zeitschindenden Ansagen nur Musikgedudel. Durchkommen unmöglich. Morgen muß ich zum Dok und Ersatzrezepte holen, die Medikamente sind alle. Die Bestellung habe ich storniert und mein Konto gekündigt. Ob die wohl auf dieses Fax reagieren? Sollte wider Erwarten ein Paket eintreffen, geht es postwendend zurück. Die Ersparnis von Rezeptgebühren ist den ganzen Streß nicht wert. Der Apotheker an der Ecke liefert am selben Tag. Ich habe mit dem "Kundendienst" von DocM. schon seit Jahren Böses erlebt, bei Problemen niemals eine Antwort bekommen, oder erst nach massiven Beschwerden beim damaligen Vorstand Däinghaus. Bei Privatrezepten haben sie des öfteren einfach vertragswidrig das teure Originalpräparat statt des als lieferbar gekennzeichneten Importes geschickt und ungerührt 20 € mehr abgebucht. Ich mußte jedes Mal einen Riesenzoff veranstalten, bis die Sache geklärt war. Wer nicht die teure 01805 anruft, hat keine Chance. Schließlich wollen die am selbst verursachten Problem auch noch verdienen. Deutsche Apothekerkammern sind für DocMorris nicht zuständig. Haben die Holländer in D eigentlich Narrenfreiheit? Es gibt doch eine Versorgungspflicht. Man hätte mir wenigstens die Rezepte zurückschicken müssen. Es ist einfach kein Kontakt herstellbar, auch über die holländischen Ersatznummer nicht (0031458504100), da geht keiner ran. Aus Kundenperspektive ist Docmorris unbekannt verzogen. Welche Behörde ist für diese Apotheke in D eigentlich zuständig?
#6noch besser....
da kann ich noch eins draufsattel. abgabe medikament durch praxis an patient. packung war leider 3 jahre verfallen. dann der kluge hinweis: bitte in apotheke tauschen, die könnten es doch bei hersteller reklamieren. ...es wird wirklich zeit, dass die ärzte das dispensierrecht bekommen. klappt doch, wie man sieht...
#5kooperativ sein !
Ach Leute, das ist doch alles ganz easy: Kunde holt sich in Apo vor Ort das Medikament, das er dringend braucht, und wenn DocSchnorris dann endlich geliefert hat, bringt Kunde die Packung in Apotheke zurück. Mannomann ... gar nicht kooperativ, die verstaubten, raffgierigen Apotheker vor Ort. Lieber Herr Bahr, das wäre doch mal ein Vorschlag für die nächste ApBetrO: Pflicht der Präsenzapotheke, die Notfallversorgung für Pannen bei Versandapotheken zu gewährleisten. PS: Ganz so abwegig ist die Sache übrigens gar nicht ... hatte neulich das Ansinnen eines Arztes, der mir im Notdienst telefonisch den Auftrag gab, seiner Patientin eine Packung Clexane zu verkaufen ... und eine Woche brachte mir die Patientin eine Packung aus Praxisbeständen und wollte ihr Geld zurück. Alles nur noch Banane !
#4Ist doch super
Jetzt kommt doch wieder ´mal raus, wie das Geschäft so läuft. 20 000 Rezepte pro Tag, ergibt mit 8.10 € 162.000 € pro Tag. Das Personal wird zwar gut bezahlt, da ich nicht weit von Holland wohne, weiss ich wovon ich rede, mit 1,5 Approbationen, der Rest PKA s und PTA s die Beratung und Kontrolle durchführen. Da bleibt genug Kohle übrig um mit 5 € Gutscheien den Umsatz zu puschen. Und die Lieferfähigkeit? Ohne Versand hat es noch nie und wird es auch nicht geben, dass soviele Patienten unversorgt bleiben. Vielleicht ist so ein Vorfall für alle Schnäppchenjäger eine Warnung.
#3Verstehe ich da was falsch ?
Händische Bearbeitung bei jedem ist nicht mgl. ?? Ist jetzt ein nicht funktionierender Automat besser als eine Kontrolle durch Menschen. Wie wird denn bei doc morris kontrolliert ??????? Nicht "händisch" ? wie denn bitte schön dann ????? Wenn jeder Vorgang angesehen wird warum läuft dann soviel schief ?!?!?! Also bei einer Versandapotheke in meiner Gegend läuft das so : ungelernte 1€ und 400€ -Jobber packen in 2 Schichten ein und bedrucken die Rezepte. Die rezepte werden gescannt und von einer PTA (Frau vom Apotheker) kontrolliert am Computer (nur die Images!!) !!. Fertig !! Das ist Qualität !! Läuft das bei Doc Morris ähnlich ?? Bei 10000 Bestellungen mit 20000 Rezepten täglich, wieviele angestellte Apotheker zur Kontrolle sind denn da ? 5, 10, 15 ???? Die kontrollieren jedes Rezept + Interaktionen + Rücksprache mit den Patienten ???? Das müssen fleißige Leute sein mit schmerzenden Handgelenk vom abzeichnen der Rezepte !! Die schaffen auch noch locker die Beratungspflicht nach der neuen ApoBetrO.
#220.000 Rezepte am Tag
entsprechen 1% aller Verordnungen pro Tag, privat und GKV. Der RX Anteil des Versandhandels liegt aer nur bei 0,9-1,5% je nach Quelle. Damit wären nahezu alle Verordnungen bei DM, das erscheint mir doch sehr ungewöhnlich. Hat sich hier der Autor oder die Quelle vertan?
#1Also bitte
.....nicht so klienlich sein...für die akut VERSORGUNG SIND JA WIR VOR ORT APOTHEKEN GUT GENUG..... Lustig ist nur wir reden hier nicht über eine Dorf Apotheke welche eine Bestellung verschnarcht hat, und deswegen bekommt der Patientt das Medikament erst am Abend geliefert.....nein wir rden hier über Tausende pakete welche nicht ausgeliefert werden!!!! Minister welche solche Mißstände akzeptieren und fördern müßen ihren Hut nehmen..