Celesio zieht sich aus Tschechien zurück APOTHEKE ADHOC, 14.05.2012 09:24 Uhr
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Käufer gesucht: Celesio zieht sich aus Tschechien zurück. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Seit 1991 ist Gehe in Tschechien als Großhändler aktiv. Foto: Gehe
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Insgesamt hat Gehe in Tschechien drei Niederlassungen: in Prag, in Brno und in Ostrava. Foto: APOTHEKE ADHOC
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In Prag ist auch die Zentrale der Apothekenkette Lékarny Lloyds angesiedelt. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Im Hinterhofbüro werden 53 Apotheken verwaltet. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Zusammen erwirtschafteten die Apotheken im vergangenen Jahr 57 Millionen Euro, das sind etwas mehr als eine Million Euro pro Apotheke. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Name und Logo wurden seinerzeit von der Celesio-Kette in Großbritannien übernommen. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Laut Celesio ist der tschechische Markt einfach zu klein und gehört damit nicht zum Kerngeschäft. Foto: APOTHEKE ADHOC
Berlin - DocMorris, Pharmexx, Movianto: Celesio räumt auf. Spätestens im zweiten Halbjahr sollen die drei Geschäftsbereiche an den Mann gebracht sein. Doch die Umstrukturierungen gehen weiter: Aus Tschechien will sich der Konzern ebenfalls zurückziehen. Für Großhandel und Apothekenkette wird ein Käufer gesucht. Celesio macht strategische Gründe geltend; der Markt sei schlichtweg zu klein gewesen.
Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Celesio-Kette Lékarny Lloyds mit 53 Apotheken Umsätze von knapp 57 Millionen Euro, das war ein Plus von 4,8 Prozent beziehungsweise 1,9 Prozent in lokaler Währung. Die Großhandelssparte Gehe erzielte Erlöse von 388 Millionen Euro, das ist ein Plus von 9,4 Prozent beziehungsweise 6,4 Prozent. Als Lieferant der führenden Apothekenkette des Landes, Dr. Max, hat Gehe eine starke Position.
Gehe hatte 1991 angefangen, eine Großhandelssparte in Tschechien aufzubauen; heute betreibt das Unternehmen drei Niederlassungen in Prag, Brno und Ostrava. 1999 kaufte der Konzern seine ersten 14 Apotheken im Land.
Unangefochtener Marktführer in Tschechien ist mit rund einer Milliarde Euro Umsatz Phoenix, gefolgt von der Apothekergenossenschaft Pharmos mit knapp 600 Millionen Euro, an der der Mannheimer Konzern ebenfalls mit 28 Prozent beteiligt ist. Danach kommen Alliance Healthcare mit rund 520 Millionen Euro und Gehe.
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