Der Wahn des Großkunden
Es ist das Mantra des Großkunden: Die Krankenkassen wollen ihren alten Apothekenabschlag von 2,30 Euro zurück. Mit dieser Maximalforderung geht der GKV-Spitzenverband in jede politische Debatte. Neu... Mehr
APOTHEKE ADHOC, 11. August 2010, 12:45 Uhr
Der britische Pharmakonzern AstraZeneca hat sich in den USA im Produkthaftungsrechtsstreit um sein Arzneimittel Seroquel (Quetiapin) auf Vergleichszahlungen geeinigt. Insgesamt 198 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 152 Millionen Euro) will das Unternehmen an rund 17.500 Kläger zahlen. Diese waren gegen AstraZeneca vorgegangen, weil das Neuroleptikum das Diabetes-Risiko erhöhen sowie andere gesundheitliche Probleme hervorrufen soll. Weitere 2900 Klagen seien abgewiesen worden, teilte der Konzern mit.
Erst im April hatte AstraZeneca eine Strafe in Höhe von 520 Millionen US-Dollar wegen irreführender Vermarktung von Seroquel zahlen müssen.