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Apotheken-Pick-up

Linda schützt vor Amtsapothekern

Alexander Müller, 27. Januar 2012, 15:11 Uhr

  • Lieber nichts rausgeben: Linda rät "Vorteil24"-Apothekern zur Vorsicht im Umgang mit Amtsapothekern.Foto: Elke Hinkelbein
Berlin -

Das Gesundheitsministerium von Nordrhein-Westfalen hält nichts von dem Pick-up-Konzept „Vorteil24“. Vor rund einem Jahr wies Ministerin Barbara Steffens (Bündnis 90/Die Grünen) die Amtsapotheker an, gegen teilnehmende Apotheken vorzugehen. Mindestens ein Verfahren ist bei Gericht anhängig. Jetzt hat die Apothekenkooperation reagiert: In einer neuen Anlage zum Vertrag bekommen die Apotheker Tipps, wie sie sich beim Besuch des Amtsapothekers oder Pharmazierats verhalten sollen.

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Interessiert sich der Pharmazierat bei einer Revision für „Vorteil24“, sollen die Apotheker das Modell nicht selbst erklären, rät Linda. Vor allem sei es „aus juristischer Perspektive“ nicht empfehlenswert, das Besuchsprotokoll zu unterschreiben. Linda schlägt folgende Formulierung vor: „Bitte lassen sie mir Ihr Protokoll hier. Ich werde mir dieses noch einmal in Ruhe ansehen (ggf. mit meinem Anwalt besprechen) und Ihnen dann eine ausführliche Stellungnahme zu Vorteil24 zukommen lassen.“

Das Rechtsgutachten hat sich Linda von der renommierten Kanzlei Redeker erstellen lassen, die derzeit auch Bundespräsident Christian Wulff in dessen Kredit- und Medienaffäre betreut. An die Öffentlichkeit geben will die Apothekenkooperation das Papier wegen der laufenden Verfahren zu „Vorteil24“ lieber nicht.

In der neuen Anlage zum Vertrag weist Linda vielmehr darauf hin, dass bei einer Revision keine vertraulichen Unterlagen herausgeben werden dürfen. Linda möchte umgehend über jede Anfrage eines Amtsapothekers informiert werden und kümmert sich dann selbst um die Stellungnahme der Kanzlei. Zumindest ein Pharmazierat dürfte das Papier kennen: MVDA-Vizepräsident Ulrich Ströh.

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apotheke adhoc Debatte 5 Kommentare

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Community Mitglied 30. Januar 2012, 13:50 Uhr
#5 alle 17 Kammern..

..und die ABDA sind informiert-nun schauen wir mal,
was unsere Standesvertretung daraus macht - teuer genug ist sie ja!!
Kopf hoch

Community Mitglied 29. Januar 2012, 21:59 Uhr
#4 Apotheker organisieren sich, jetzt mitmachen !

Jetzt mitdiskutieren bei apothekerprotest.xabor.de

Community Mitglied 28. Januar 2012, 22:47 Uhr
#3 Wenn man von seiner Kooperation so überzeugt ist ...

.... warum muss man dann zig tausend Euro bezahlen als Einstiegsgebühr ??

Kein Mensch (bei durchschnittlicher geistiger Gesundheit) akzeptiert einen XY-Vertrag im Privatleben wo er "Eintrittsgeld" bezahlen muss + monatliche Gebühren. Die Miet-Kaution gibt es doch auch zurück, oder ?
Wenn man so hohe Schwellen aufbauen muss, damit sich der Kunde wegen der Anfangsinvestition (für nix) 3x überlegt ob er aussteigt. Das zeugt nicht gerade von Vertrauen in die eigenen Stärke !
Wenn man dann aber noch aktivso einen Mist unterstützt ist man eh schon bei legal, illegal, scheißegal angekommen .

Community Mitglied 27. Januar 2012, 19:22 Uhr
#2 Wieviel Schulden...

muss man eigentlich bei Phoenix haben um bei so etwas mitzumachen?

Haben die gleichen Leute auch alle eine ADG Software und dürfen exklusiv von Phoenix beliefert werden?

Ich mache doch nicht bei einer Sache mit, die nach einer Deutschen Speisekartoffel benannt ist.

Kopfschüttel.

Community Mitglied 27. Januar 2012, 18:38 Uhr
#1 Wer ist der größte Feind der Apo theker ???

der Kollege oder
Der Apothek er ist des Apotheker ist des Apothekers WOLF

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