Randnotiz : Doping mit Ulle
Mutig, mutig: Der Hersteller Dr. Kurt Wolff lässt sein Anti-Haarausfall-Shampoo Alpecin künftig von Jan Ullrich bewerben. Der Ex-Radprofi hat laut dem Handelsblatt einen Dreijahresvertrag... Mehr
APOTHEKE ADHOC, 12. Mai 2010, 11:20 Uhr
Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) steht Medienberichten zufolge kurz vor millionenschweren Entschädigungszahlungen wegen Nebenwirkungen seines Diabetesmedikaments Avandia (Rosiglitazon). Die außergerichtliche Einigung mit einer Gruppe von 700 Klägern sei in Sicht, schreibt die britische Financial Times. Dem Bericht zufolge geht es um die Summe von 60 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 47 Millionen Euro).
Die Patienten hatten GSK wegen unerwünschter Nebenwirkungen des Glitazons verklagt, darunter Herzinfarkte, Stauungsinsuffizienz und Schlaganfälle. Wie viele Avandia-Anwender insgesamt geklagt haben, hat GSK bislang nicht bekannt gegeben. Wie hoch die Summe für Entschädigungen am Ende sein wird, ist damit noch offen.