Der Wahn des Großkunden
Es ist das Mantra des Großkunden: Die Krankenkassen wollen ihren alten Apothekenabschlag von 2,30 Euro zurück. Mit dieser Maximalforderung geht der GKV-Spitzenverband in jede politische Debatte. Neu... Mehr
Patrick Hollstein, 11. November 2011, 12:35 Uhr
Als die Mauer fällt, beginnt in Neckarsulm die Arbeit: Die Handelsketten Lidl und Kaufland setzen an zum Sprung in den Osten. Viele Fäden laufen damals bei Konzernvorstand Richard Lohmiller zusammen, der rechten Hand von Firmenpatriarch Dietmar Schwarz. Vielleicht spricht Lohmiller irgendwann mit seinem Freund Fritz Schurer über die Expansionspläne. Die beiden Männer kennen sich seit Jahren, spielen zusammen Golf. Schurer ist Apotheker in Lohmillers Heimatstadt Bad Wimpfen – seine Familie wird den Konzern fortan als Entwickler der Kaufland-Apotheken begleiten.
In jenen Jahren geht es in Neckarsulm Schlag auf Schlag: Als im Mai 1990 an der Konzernzentrale die „Apotheke im Kaufland“ eröffnet, muss zunächst ein bekannter Apotheker als Inhaber einspringen: Denn Kirsten Fritsch, die Tochter von Schurer, muss erst noch ihr Studium in Frankfurt zu Ende bringen, bevor sie 1991 die Apotheke übernehmen kann.
Unterdessen bereitet ihr Mann den Einstieg in das Standort-Geschäft vor. Helmut Fritsch ist ebenfalls Apotheker und nimmt einen Betriebswirt mit an Bord: Am 1. August 1992 gründet er zusammen mit Joachim Birkle, einem befreundeten Mitarbeiter der Anzag in Stuttgart, im schwiegerelterlichen Haus in Bad Wimpfen eine An- und Vermietungsgesellschaft für Gewerbeflächen.
apotheke adhoc Debatte 1 Kommentar
Mitdiskutieren#1 Alles doppelter Boden?
Schon komisch, wenn man liest und vergleicht.
Gewerbedatei der Stadt Bad Wimpfen aus dem Jahr 2003?
Wohl im Wohnzimmer des Apothekers Helmut Fritsch, Gewerbeflächen An- und Vermietungsgesellschft GbR mit Fritsch und Birkle zum 01.08.1992 angemeldet und wegen Betriebsaufgabe am 31.12.1996 abgemeldet. Im Schreiben des RP Dresden 1998 ist se wieder da. Weil 03.1998 nur der Umzug nach Ödheim behauptet wurde? Anfrage aus 07.2003? Antwort aus Ödheim: unbekannt.
Was sagt das Vertragsmanagement vom Unternehmer Kaufland Klaus Gehrig dazu? Letztens haben die wirklich alle Hände über die Gewerbeflächen An- und Vermietungsgesllschaft GbR und ihren Herrn Birkle gehalten. Eine Steuerberaterin und ein Steuerberater sind in Bad Friedrichshall vor einiger Zeit nicht mehr erschienen. Sind nicht mehr aufgeführt, die Briefkästen von den Unternehmungen Fritsch und Birkle wahren aber noch völlig korrekt genau auf dieser Adresse registriert.
Auf den Kontenauszügen der "Großen Bank", die Finanzierer bei RP- Vorlagen kann ich Schurer, Birkle seine ehemalige AMG GmbH und Kauflandapotheker entdecken, aber keine Finanzierung. Auf Anfrage mit diversen Anhang bei deren Vorstand in Frankfurt a.M. fehlte dann plötzlich der unterzeichnende Filialleiter N. in W.-Z.. Wer brauchte die Belege für Bilanzen die der Manager Birkle so verschaffte? Rechtsanwälte für die Prozeßführung bei Gericht? Ich kenne davon viele Aktenzeichen, wo das alles vorkommt und Anwälte die das alles schon vor langer Zeit und wohl heute noch als rechtsmäßig vertraten ohne zu hinterfragen. Einige nicht.
Was ist das? Für was soll jetzt Birkle der Zauberkünstler jetzt Belege für wen und welches Verfahren schnell in Frankreich erschaffen? Wie alles weg, nichts mehr da und die armen Apotheker haben sich ja solche Mühe gegeben hohes Einkommen und Vermögen zurückzubekommen um z.B. Steuern zu zahlen?
Das soll sicher alles mal ein Märchen vom lieben Erfinder des Apothekenketterings, der wichtigen Freunde fürs Leben und des bösen Jägers werden.
Der Übergang von Grimm zum Tröndle / Fischer erscheint im Raum immer wieder unmerklich.