Der Wahn des Großkunden
Es ist das Mantra des Großkunden: Die Krankenkassen wollen ihren alten Apothekenabschlag von 2,30 Euro zurück. Mit dieser Maximalforderung geht der GKV-Spitzenverband in jede politische Debatte. Neu... Mehr
Alexander Müller, 20. Februar 2012, 12:18 Uhr
Besonders einfach ist die Bestellung bei Ordermed mit einem Smartphone. Mit der entsprechenden App kann man die zur Neige gehende Arzneimittelpackung einscannen. Ordermed faxt dann automatisch einen Rezeptauftrag an den Arzt. Dieser muss der ganzen Prozedur nicht einmal zustimmt haben. „Das funktioniert erstaunlich gut, weil die Ärzte das von Pflegeheimen kennen“, sagt Bönig. Dass Ärzte bei Chronikern Rezepte ohne Untersuchung ausstellen, sei auch heute schon gelebte Realität.
Gleichzeitig wird die Stammapotheke des Kunden über das Internet mit der Abholung des Rezeptes beauftragt. Die Medikamente kann sich der Kunde entweder nach Hause bringen lassen oder selbst in der Apotheke abholen. Deren Bote bringt auf Wunsch auch die Versichertenkarte des Kunden zum Arzt, legt die Praxisgebühr aus und kümmert sich um Überweisungen zu Fachärzten. Auch die Apotheken Umschau bestellt man über die App automatisch gleich mit.
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apotheke adhoc Debatte 5 Kommentare
Mitdiskutieren#5 Wettbewerbszentrale
Wieso Wettbewerbszentrale? Die sieht wohl keinen Angrifffspunkt! Auch die Behörden nicht! ....und bezahlt wird von den beteiligten Apotheken! 50 Cent pro PAckung, die Pflegedienste bekommen woieviel?
#4 ein schönes
Pseudonym. Fast so schön wie Leo P. Ard. Aber das ist schon vergeben.
#3 Und wieder versucht...
... jemand aus einem Haufen Sch...se Gold zu machen.
#2 Kosten
hat da nur die Apotheke, den Nutzen (Gewinn) auf alle Fälle einer, nämlich Ordermed vielleicht noch der Patient. Chronisch kranke Patienten mit einer funktionierenden Hausapotheke und einer vernünftigen Patient - Arzt Beziehung kriegen das auch so hin ohne Ordermed. Ich lass da mal die Wettbewerbshüter machen. Bei der gerichtlichen Klärung ist natürlich stark die WIndrichtung zu beachten. Ob das bei den Ärzten ohne zusätzliche Kostenbeteiligung funktioniert, wenn die rauskriegen von wem die ferngesteuert werden, ist auch zu bezweifeln. Dann hätte ich da noch den Standpunkt unserer Krankenkassen erfahren, die ja zu jedem Sachverhalt ein besonderes Rechtsverständnis haben. Wie Kostenersparnis oder Gewinnbeteiligung für die KK sieht es ja auch nicht aus. Das hilft vielleicht in diesem Punkt mal den seriösen Leistungserbringern.
#1 alte idee mit problemen
ich liebe ideen, die schon am anfang mit der wettbewerbszentrale kämpft.