Randnotiz : Doping mit Ulle
Mutig, mutig: Der Hersteller Dr. Kurt Wolff lässt sein Anti-Haarausfall-Shampoo Alpecin künftig von Jan Ullrich bewerben. Der Ex-Radprofi hat laut dem Handelsblatt einen Dreijahresvertrag... Mehr
APOTHEKE ADHOC, 31. August 2010, 12:15 Uhr
Der Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (J&J) vertreibt seine Compeed-Fußpflegeprodukte nicht länger apothekenexklusiv. Um die Marke bekannter zu machen, werden neun Compeed-Artikel in „ausgewählten“ Drogeriemärkten vertrieben. Welche das sind, wollte der Konzern auf Nachfrage nicht verraten.
Mit der neuen Vertriebsstrategie richte man sich nach den Wünschen der Verbraucher, erklärte eine Sprecherin auf Nachfrage. Eine eigene Studie habe ergeben, dass Verbraucher beim Einkauf zwischen zwei Kategorien unterscheiden: Für täglich benötigte Produkte suchten Verbraucher demnach Drogerien auf, von Apotheken dagegen erwarteten sie eine stärkere Beratung bei komplexen Themen.
Und so setzt J&J auch nicht bei allen Compeed-Produkten auf den Mass Market: Das Herpesbläschen-Patch dürfen die Apotheken weiter exklusiv verkaufen.
apotheke adhoc Debatte 7 Kommentare
MitdiskutierenUnd täglich grüßt das Murmeltier..
sehr geehrte Kollegen, sehr interesant das Sie es jetzt auch mitbekommen haben, allerdings ist es schon seit Januar 2010 so , das Compeed nicht mehr apothekenexclusiv ist. Das zeigt mir wie aktiv Sie ihr Geschäft betreiben.Ich für meine Person werde weiter Compeed verkaufen und die anderen Produkte auch.
Warum soll ich Geld verschenken ?
Und wenn es danach geht, nehmen Sie die Beiersdorfpräparate auch gleich raus, denn die gibt es auch bei Rossmann & Co.
Und täglich grüßt das Murmeltier..
Ersatzprodukte gibt es für alles. Ich will auch nicht auslisten, sondern meine Empfehlungspräparate anpassen. Klar entzieht einem der Werbeeinsatz der Hersteller oft die Entscheidung, aber die Kunden, die gezielt nach Produktnamen fragen, streiten sich mit mir auch seltener über den Preis oder vermeintlich günstigere Vertriebswege.
Und täglich grüßt das Murmeltier ...
Die ADler sind ja nie schuld. Das kennen wir doch noch von Gehe: Also WIR wollen Docmorris auch nicht...
Nur hier ist die Frage: Wie wollen sie Dolormin, Imodium, Livocab, Pepciddual, Olynth, Reactine, Regaine, Terzolin, Neutrogena, Hexoral, Listerine, Nicorette auslisten? Da ist die Apotheke leer...
Und täglich grüßt das Murmeltier
Ich freue mich schon auf die Ersatzempfehlung für Hexoral, Imodium, Livocab, Nicorette und vor allem Dolormin. Der Lysin-Quatsch fiel im Eigenversuch schon seit Jahren bei mir durch. Dann freue ich mich auf den ADM, der mir wieder das Stücknutzenmärchen auftischt. Der Erfolg unseres Stücknutzens ist die Peinlichkeit nach dem Preisverfall im dm oder Versandhandelsgeschäft. Ich kenne diese immer wiederkehrende Story schon seit den 70ern. Meine Empfehlung: Nutzt die Einführungsphase mit vernünftige Spannen und schmeißt das Zeug beim Verlassen der Apothekenexklusivität 'raus. Meine Kunden/Patienten folgen meiner Empfehlung. Und die wird von unserem Team gesteuert. Da verblasst die beste Fernsehwerbung. An Eva Müller: Mein ADM ist ein sehr netter Mensch; gut dass ihm das Pflaster an der Backe keinen Schaden zufügt - wie denn auch.
J&J
Die Herpes-Pflaster kriegt der ADler an die Backe geklebt!
immer so
Erst dürfen wir Apotheken neue Produkte zu schlechten Konditionen bekannt machen und den Kunden lange beraten...Wenn das Produkt dann bekannt genug ist, wird es in den Drogerien in Massen weiterverkauft.
Wir haben das Produkt empfohlen und erklärt!!
Bei uns verschwinden Produkte aus dem Sortiment, die im DM nebenan auftauchen! Wenn wir alle an einem Strang ziehen würden, hätten wir vielleicht mal eine Chance beachtet zu werden.
Nichts gelernt!
Es wird höchste Zeit J&J die ROTE KARTE zu zeigen. Vielleicht wacht man dort auf, wenn die gesamte Palette in den Apotheken nicht mehr erste Wahl bei der Empfehlung ist.