Caelo: „Spezialhandlung“ als Alleskönner
Isaac Bah, 20. Februar 2012, 17:40 Uhr
Caelo ist einer der wichtigsten Rohstofflieferanten für Apotheken in Deutschland. Salbengrundlagen und Kräuterdrogen sind aber nur ein Teil des Angebots: Heute arbeitet Caelo nicht nur für Apotheken, sondern auch als Lohnhersteller für Pharmafirmen. An den beiden Standorten in Hilden und Bonn sind 210 Mitarbeiter beschäftigt. Zuletzt erwirtschaftete Caelo einen Jahresumsatz von rund 26 Millionen Euro.
Als Kerngeschäft bezeichnet Eigentümer Ulrich von der Linde nach wie vor den Handel mit Heilkräutern und Rezepturgrundstoffen. Rund 35 Prozent der Einnahmen stammen aus dem Handel mit pharmazeutischen Rohstoffen, jeweils 20 Prozent des Umsatzes entfallen auf Salbengrundlagen und Heilkräuter und 15 Prozent auf das Geschäft mit Ölen und Fetten. Die Lohnherstellung und -abfüllung für Industriekunden und Apotheken trägt aber immer mehr zum Umsatz bei. Zudem vertreibt das Unternehmen Hausspezialitäten wie pflanzliche Tees, Aromaöle und Zinkprodukte.
Weil der Rezepturbedarf kein besonders dynamisches Geschäftsfeld ist, forciert von der Linde auch den Vertrieb eigener Produkte: In den vergangenen Jahren hat Caelo etwa Baldriantinkturen, ätherische Öle, Franzbranntwein, Kräuter und ein großes Angebot verschiedener Teesorten unter eigenem Namen in die Apotheken gebracht. „Wir wollen Apothekern neue Produkte zur Verfügung stellen und gleichzeitig die Tradition dieses Berufsstands stärken“, beschreibt von der Linde den Anspruch seines Unternehmens.
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