Der Wahn des Großkunden
Es ist das Mantra des Großkunden: Die Krankenkassen wollen ihren alten Apothekenabschlag von 2,30 Euro zurück. Mit dieser Maximalforderung geht der GKV-Spitzenverband in jede politische Debatte. Neu... Mehr
APOTHEKE ADHOC/dpa, 02. Februar 2012, 14:41 Uhr
Der zweitgrößte britische Pharmakonzern AstraZeneca will in den nächsten Jahren 7300 Arbeitsplätze abbauen. Wie der Konzern mitteilte, sollen mit einem neuen Restrukturierungsprogramm ab 2014 jährlich zusätzlich 1,6 Milliarden Dollar eingespart werden. Der Konzern hat seit 2007 bereits 21.600 Mitarbeiter entlassen und beschäftigt weltweit noch 61.000 Mitarbeiter.
Das Unternehmen stellt sich wegen wachsender Konkurrenz durch Generika und staatlicher Sparprogramme weiter auf harte Zeiten ein. Zudem verliert der Konzern zwischen 2012 und 2015 die Patentrechte auf seine Arzneien Seroquel (Quetiapin) und Nexium (Esomeprazol). In den USA läuft der Patentschutz für den Blockbuster Crestor (Rosuvastatin) im Jahr 2016 aus.
Insgesamt lag der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 33,6 Milliarden Dollar leicht über Vorjahresniveau. Aufgrund der Sparmaßnahmen kletterte der operative Gewinn allerdings um 10 Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Konzernchef David Brennan mit einem Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich.
apotheke adhoc Debatte 1 Kommentar
Mitdiskutieren#1 Mangelnde Weitsicht
Doof halt, wenn man nicht in die Pipeline investiert hat sondern sich auf den Blockbustern ausgeruht hat. Ging ja auch eine ganze Zeit lang gut.
Die Leute stehen dann auf der Straße aber Hauptsache der operative Gewinn wächst. Der ist ja schließlich maßgebend für die Prämien in der obersten Führungsebene.