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Apothekenexklusivität

Almased: Nahezu nur in der Apotheke

Isaac Bah, 11. Januar 2012, 16:29 Uhr

  • Nur in der Apotheke? Almased vergisst im TV-Spot zu erwähnen, wo das Proteinpulver erhältlich ist.Foto: APOTHEKE ADHOC
Berlin -

Almased gehört zu den meist beworbenen Apothekenmarken in Deutschland. Angesichts des zuletzt deutlich gestiegenen Wettbewerbsdrucks wird das Proteinpulver seit einigen Wochen auch im Fernsehen angepriesen. Dabei vergisst der gleichnamige Hersteller allerdings zu erwähnen, wo das Diätmittel erworben werden kann – nämlich exklusiv in der Apotheke. Nachlässigkeit oder Absicht? Im niedersächsischen Bienenbüttel beteuert man, nichts an den Vertriebswegen ändern zu wollen.

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Obwohl Almased nach Herstellerangaben „nahezu ausschließlich über Apotheken“ vertrieben wird, taucht das Produkt immer wieder in den Regalen von Drogerieketten auf – zuletzt auch als Top-Seller auf Platz 1 im Online-Shop von Schlecker. Die Verantwortlichen kennen das Problem, können aber nach eigenem Bekunden wenig dagegen unternehmen: „Almased ist nicht apothekenpflichtig, daher ist ein Verkauf an Drogeriemärkte zulässig“, sagt ein Firmensprecher. „Unser bevorzugter Vertriebskanal ist aufgrund der Beratungskompetenz aber die Apotheke.“

In der aktuellen TV-Kampagne, der allerersten der Firmengeschichte, erfahren die Zuschauer nur am Rande, dass sie Almased eigentlich ausschließlich in der Apotheke erhalten: Der einminütige TV-Spot weist nur darauf hin, dass es in den Apotheken kostenlose Almased-Diätpläne gibt.

Diese gebe es in Drogerieketten ebensowenig wie Infobroschüren oder Probepackungen: „Wir werden alles tun um zu verhindern, dass Drogeriemärkte die Vorteile, die wir Apotheken einräumen, ausnutzen“, sagt der Sprecher. „Wir können es aber nicht unterbinden, dass unsere Produkte in Drogerieketten landen. Dafür ist der Großhandel verantwortlich.“

Um die Bindung zu stärken, konnten diese im vergangenen Jahr erstmals direkt bei Almased ordern – in begrenztem Umfang und je Apotheke nur einmal. Ein dauerhafter Direktvertrieb ist laut Almased derzeit aber nicht geplant.

apotheke adhoc Debatte 5 Kommentare

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Community Mitglied 12. Januar 2012, 17:17 Uhr
#5 ...kennen wir schon

von anderen Produkten. Die Apotheken dürfen den Eisbrecher spielen und die Produkte bekannt machen, wenns dann läuft kann man in die Dromärkte gehen. Zu Ramschpreisen. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan. So und nicht anders ist es doch. Mich stört nur die Bigotterie des Herstellers, der sagt der hauptsächliche Vertriebsweg wäre die Apotheke. Und welche Vorteile bekommt man da eingeräumt? Den teuersten Einkaufspreis von allen. Ist doch lächerlich, dieses Spiel.

Community Mitglied 11. Januar 2012, 18:58 Uhr
#4 Und was machen die Apotheken??

Sie sind doch die größten Verramscher weil die Marge das ja hergibt.

Community Mitglied 11. Januar 2012, 18:57 Uhr
#3 Ja aber,

was beschwert Ihr euch denn, wenn ihr das mitmacht. Muss man doch nicht. Es gibt genug Produkte am Markt, die günstiger und zum Teil auch besser sind, mit besseren Margen auf jeden Fall.
Und das Gejammere mit den Zeitungen kann ich nun wirklich nicht mehr hören. Dann muss man auch mal den Arsch in der Hose haben und den ganzen Mist abbestellen. Aber dann könnten ja Kunden wegbleiben. Dann darf man auch nicht jammern.

Community Mitglied 11. Januar 2012, 18:23 Uhr
#2 Bei IhrPlatz

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Die Pläne bitte kostenlos in der nahe liegenden Apotheke abholen und gleich die Umschau, den Senioren- und Diabetiker-Ratgeber kostenlos mitgeben lassen, die werden nämlich auch pausenlos in Radio und TV beworben...

Community Mitglied 11. Januar 2012, 17:10 Uhr
#1 von wegen

siehe Müller Markt oder anderre Drogerien.

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