Finnen nicht mehr im Apotheken-Rennen Julia Pradel, 25.09.2009 09:44 Uhr
Berlin - Die Privatisierung des schwedischen Apothekenmarkts schreitet voran, doch offenbar läuft nicht alles wie geplant. Im Verkaufsprozess hat sich nach Celesio ein weiterer wichtiger Interessent aus dem Bieterverfahren zurückgezogen: Die finnische Universitätsapotheke Yliopiston Apteekki hat wider Erwarten kein Gebot für einen Apotheken-Cluster abgegeben. Grund dafür sei die unsichere Entwicklung des schwedischen Marktes, so ein Sprecher gegenüber APOTHEKE ADHOC.
Bereits zu Beginn des Bieterverfahrens hatte die Universitätsapotheke signalisiert, zunächst die Freigabe des OTC-Marktes abwarten zu wollen, die für die Entwicklung des Apothekenmarktes als wesentlich angesehen wird. Der Schock scheint tief zu sitzen: Anders als Celesio will Yliopiston Apteekki vorerst auch keine eigenen Apotheken in Schweden eröffnen.
Insgesamt sind nach Insiderberichten noch 15 Bieter im Rennen, auf jeden Cluster kommen zwischen sechs und neun Bieter. Die Firmen, neben Phoenix und Alliance Boots auch verschiedene Finanzinvestoren, haben Zugang zu einer Website mit detaillierten Informationen zum Verkaufsprozess und den zum Verkauf stehenden Apotheken.
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