DocMorris startet als Franchise in Italien Benjamin Rohrer, 20.04.2012 14:42 Uhr
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Vollgas statt Abschied: In Vicenza hat DocMorris die erste Franchise-Apotheke Italiens eröffnet. Foto: DocMorris
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Während in Stuttgart der Verkauf vorbereitet wird, ist man in Italien noch voll im "DocMorris-Fieber". Foto: DocMorris
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Apotheker Dr. Nico Cappellotto (links) glaubt fest an die Zukunft von DocMorris in seiner Apotheke. Foto: DocMorris
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Über Rabattaktionen und neue Dienstleistungsangebote will der Apotheker neue Kunden gewinnen. Foto: DocMorris
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Vor Italiens Ministerpräsident Mario Monti und seinen beiden Liberalisierungsgesetzen fürchtet sich der DocMorris-Apotheker nicht mehr. Foto: President of the European Council
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Das italienische Parlament hatte vor kurzem Rx-Boni erlaubt und viele ehemals verschreibungspflichtige Medikamente aus der Apothekenpflicht entlassen. Foto: Linus1962
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Seitdem dürfen OTC-Shops auch nicht verschreibungspflichtige Rezepturen herstellen. Foto: APOTHEKE ADHOC
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DocMorris kennen die Italiener bislang nur über die konzerneigenen Kommunalapotheken in Mailand. Foto: DocMorris
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Nach der Eröffnung in Vicenza will das Celesio-Management nun weitere Apotheker für die Marke begeistern. Foto: DocMorris
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Werbeaktionen sollen die Marke auch bei den Verbrauchern bekannter machen. Foto: DocMorris
Berlin - Obwohl noch unklar ist, was der DocMorris-Verkauf für die Vor-Ort-Apotheken bedeutet, wird erst einmal weiter expandiert. In Italien werden nicht nur immer mehr Kommunalapotheken umgeflaggt. Ende März eröffnete im norditalienischen Vicenza der erste selbstständige Apotheker eine DocMorris-Apotheke. Dr. Nico Cappellotto ist der erste Franchise-Apotheker in Italien überhaupt. Dass es mit DocMorris weiter geht, steht für den Markenpartner außer Frage.
Cappellotto ist begeistert vom neuen Aussehen seiner Apotheke: 1978 habe er sich in Vicenza niedergelassen, seitdem ist die Konkurrenz stetig gewachsen: „Inzwischen gibt es hier alle 500 Meter eine Apotheke“, so Cappellotto.
Mit der neuen Marke, der kompletten Umgestaltung seiner Offizin und den üblichen DocMorris-Rabattaktionen will Cappellotto neue Kunden gewinnen. Auch vor gesundheitspolitischen Turbulenzen fühlt sich der Apotheker nun sicherer: „Mit DocMorris im Rücken habe ich deutlich weniger Angst.“
Von den Diskussionen über die Zukunft der Marke will Cappellotto nichts wissen: „Ich habe gehört, dass lediglich das Internet-Geschäft verkauft wird.“ In Stuttgart wollte sich ein Konzernsprecher dazu nicht äußern: „Entscheidend ist doch das Konzept, das wir unabhängig von der Marke ausbauen.“
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