Apotheker-Demo vor dem Regierungspalast Benjamin Rohrer, 11.07.2012 11:05 Uhr
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„Spending Review – Die Apotheke gibt es nicht mehr“: Mit diesen Schlachtrufen versammelten sich knapp 400 Apotheker vor dem italienischen Regierungssitz. Foto: Quotidiano Sanità
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Knapp 400 Pharmazeuten versammelten sich vor dem Palazzo Montecitorio. Foto: Quotidiano Sanità
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„Ihr zerstört die italienische Apotheke – Warum?“ Foto: Quotidiano Sanità
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Bereits am Morgen hatte der Apothekerverband die Plakate mitgebracht und die Demo vorbereitet. Foto: Quotidiano Sanità
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Sicht aus Montis Regierungspalast: Die Apotheker bauten sich und ihre Plakate vor dem Brunnen des Palazzo Montecitorio auf. Foto: Quotidiano Sanità
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Einzelne Apotheker machten mit Pfeifen und Musikinstrumenten auf sich aufmerksam. Foto: Quotidiano Sanità
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Die Verbandspräsidentin Annarosa Racca gab den Medien Interviews. Foto: Quotidiano Sanità
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Die Protestler blieben aber friedlich - die Polizei hatte einen entspannten Nachmittag. Foto: Quotidiano Sanità
Berlin - Italiens Apothekern reicht es: Nach zwei Liberalisierungsgesetzen und den kürzlich beschlossenen drastischen Einsparmaßnahmen sind die Pharmazeuten auf die Straße gegangen. Knapp 400 Apotheker aus dem ganzen Land versammelten sich am gestrigen Dienstag vor dem Palazzo Montecitorio, dem Sitz der italienischen Regierung in Rom. Und der Protest geht weiter: Am 26. Juli soll ein landesweiter Generalstreik stattfinden. Notfalls wollen die Apotheker sogar kollektiv aus dem Rahmenvertrag austreten.
Aktueller Grund der Aufregung ist ein Sparpaket, das bezeichnenderweise den englischen Titel „Spending Review“ trägt. Die Regierung um Ministerpräsident Mario Monti will alleine im Gesundheitswesen mehr als 4,7 Milliarden Euro einsparen.
Als eine der Maßnahmen sieht das Gesetz eine Verdoppelung des Kassenabschlags für die Apotheker vor. Zudem sollen die Arzneimittelausgaben der Regionen stärker gedrosselt werden.
Der Apothekerverband hatte den gestrigen Dienstag schon Tage zuvor als „Nationalen Protesttag“ angekündigt: Am Mittag trafen sich die Pharmazeuten auf der Piazza vor dem Monti-Sitz, präsentierten ihre Plakate und machten mit Trompeten und Pfeifen lautstark auf sich aufmerksam.
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