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Generikaabschlag

Novartis hält Apotheken hin

APOTHEKE ADHOC, 28. Mai 2010, 17:11 Uhr

  • Solitärstatus beansprucht: Novartis will den Krankenkassen keine Abschläge für Immunsuppressiva zahlen.Foto: Andrew
Berlin -

Während einige Hersteller im Streit um die Rabattrückforderungen der Krankenkassen bereits nachgeben, bleibt der schweizerische Pharmakonzern Novartis hart: „Wir sind der Auffassung, dass die beiden Arzneimittel Sandimmun und Immunosporin das Kriterium des 'Solitärstatus' erfüllen und demnach im Sinne des Katalogs der GKV abschlagsbefreit sind“, so der Konzern gegenüber APOTHEKE ADHOC.

Offenbar will Novartis den Status der beiden Immunsuppressiva von Gerichten klären lassen. Ob bis dahin die Apotheken für die Forderungen haften müssen, ließ der Pharmahersteller auf Nachfrage offen: „Parallel prüfen wir, inwieweit wir - vor allem wegen des komplizierten Rückabwicklungsmechanismus - die Apotheken schadlos halten können.“

Der GKV-Spitzenverband hatte den Krankenkassen empfohlen, den Apotheken die Rechnungen um die strittigen Rabatte zu kürzen. Die Pharmazeuten sollten sich das Geld dann selbst von den Herstellern zurückholen. Um welchen Betrag es bei Novartis geht, wollen die Schweizer nicht sagen: „Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Novartis als börsennotiertes Unternehmen keine Aussagen zu Umsätzen auf Landesebene treffen kann.“

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