Zyto-Apotheker kündigen Barmer Alexander Müller, 28.06.2012 15:36 Uhr
Berlin - Die Zyto-Ausschreibung der Barmer GEK ist geplatzt. Die Verträge über die Versorgung mit parenteralen Rezepturen wurden von den teilnehmenden Apotheken zum 30. Juni gekündigt. Die Bietergemeinschaft aus den Reihen der Zyto-Kooperation Omnicare zieht damit die Konsequenz aus der schlechten Umsetzung der Verträge. Offenbar haben die Onkologen bei dem Pilotprojekt der Barmer in Nordrhein-Westfalen (NRW) nicht mitgespielt.
Ein Sprecher der Barmer GEK sagte, dass die Ausschreibung aufgrund mangelnder Akzeptanz bei den Ärzten nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt habe. „Die Umsteuerung der Versorgung der Patientinnen und Patienten mit Zytostatika auf Apotheken der Bietergemeinschaft gelingt aus diesem Grunde nicht in einem zufriedenstellenden Maße.“ Dies habe die Bietergemeinschaft dazu veranlasst, den Vertrag außerordentlich zum Monatsende zu kündigen.
Abgeschrieben hat die Barmer – die im Erfolgsfall eine bundesweite Ausschreibung starten wollte – Verträge zu Zytostatika-Versorgung aber noch nicht: Man werde weiter daran arbeiten, das Thema im Sinne der Patienten erfolgreich umzusetzen. „Notwendig ist sicherlich ein intensiverer Austausch mit allen Beteiligten im Vorfeld einer Ausschreibung“, sagte der Sprecher. Auch weitere Ausschreibungen, in die die jetzigen Erfahrungen mit einfließen würden, seien denkbar.
Die Barmer hatte bei dem Pilotprojekt die Belieferung von 19 Arztpraxen in NRW für ein Jahr ausgeschrieben. Alle elf Gebietslose waren an die Bietergemeinschaft der Omnicare-Apotheken gegangen. Das Konsortium bestand aus der Goethe-Apotheke in Köln, der Apotheke auf der Lohe in Bad Oeynhausen, der Eschendorf Apotheke in Rheine und der Engelbert Humperdinck Apotheke in Siegburg sowie der Apotheke im Stadthaus in Bonn.
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#4Zyto
Ich denke hier habe die Omnicare Kollegen einen Ausstieg gefunden, nachdem sie die Rabattschlacht verloren! haben und die Lose bekommen! ja gewonnen! haben. Die Onkologen ticken in NRW nicht anders als in Berlin. Gleiwohl kann es den Onkologen nicht recht sein, von fünf sechs oder mehreren Apotheken beliefert zuwerden, die dann auch jährlich brav wechseln, je nach Ausschreibung und Krankenkassen und da gibt es viele. Das sprengt sicher den Rahmen des Zumutbaren und ist organisatorisch auch nicht zu leisten. Vor den Hintergrung der neue Hilfstaxe ist eine neuerliche Ausschreibung eher müßig. zum Schluss: Wir sollten alle mal die" Kirche im Dorfe lassen" und lieber darüber nachdenken, wir geistig und körperlich anstrengend die Herstellung hoch krebserregender Stoffe ist. Dafür sollen die PTA s und Apotheker eine eigene Vergütung in den Tariefverträgen erhalten. Damit die Gesellschaft auch mal begreift, das hier hochqualifizierte Arbeit mit erheblichem persönlichen Risiko geleistet wir. Und diese Arbeit ist eben nicht für "Billigheimer" zu haben.
#3
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#2So eine Klatsche
braucht die Barmer desöfteren mal, damit sie nicht zu hoch fliegt und sich austobt auf dem Rücken von Schwerstkranken. Eine Schande. Ein Lob auf die "Dickfelligkeit" der "Zyto-Ärzte".
#1Na also
Die "flächendeckende Versorgung" der Patienten scheint ja nicht mit dem demokratischen Zentralismus à la DDR zu funktionieren. Wen wundert das, bei diesen Arzneimitteln. Jetzt müssen allerdings die verschreibenden Ärzte in Regress genommen werden. Daumenschrauben andrehen!!! Wenn es dann noch nichtn klappt, Approbationsenzug und Kerkerhaft im BEK- Bautzen