Niedersachsen

Wolf: Insuffizienter Hilfsmittelvertrag APOTHEKE ADHOC, 16.08.2012 14:09 Uhr

Berlin - Die Hilfsmittelversorgung in Niedersachsen bleibt weiter ein Streitthema zwischen dem Landesapothekerverband (LAV) und dem BKK-Landesverband Mitte. Die Kassen werben aktuell bei den Apotheken dafür, dem Vertrag mit dem Bundesverband Deutscher Apotheker (BVDA) beizutreten. Die Konditionen waren in dieser Woche angepasst worden. Doch aus Sicht von LAV-Chef Heinz-Günter Wolf sind Apotheken gut beraten, den Liefervertrag nicht zu unterschreiben.

Grundsätzlich freue man sich über die Nachbesserungen, diese seien jedoch unzureichend, so Wolf. Insbesondere fehle eine Regelung zu Null-Retaxationen. „Mit dem Damoklesschwert der Vollabsetzung würden unsere Mitgliedsapotheken bei Vertragsbeitritt einem erheblichen wirtschaftlichen Risiko ausgesetzt. Unser Vertrag mit der BKK Mobil Oil zeigt, dass es auch anders geht“, so Wolf. Mit der Kasse hatte sich der LAV auf einen eigenen Hilfsmittelvertrag geeinigt.

Aus Sicht des LAV sind auch die ausgehandelten Preise noch immer zu niedrig. In ohnehin wirtschaftlich schwierigen Zeiten könne der Verband seinen Mitgliedern den Beitritt zu einem so „insuffizienten Vertrag“ nicht zumuten, so Wolf. „Schließlich ist es unsere Aufgabe, die niedersächsischen Mitgliedsapotheken wirtschaftlich zu unterstützen – und nicht sie in wirtschaftliche Schieflage zu bringen“, so der LAV-Vorsitzende.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Ältere Kommentare lesen 20 Kommentare
  • 17.August 2012, 18:05Uhr
    Community Mitglied

    #20...welch ein Spass für externe Leser

    1. jaulen die Pillenverkäufer, sie würden nicht genug Geld bekommen, 2. haben die einen Vorsitzenden, der nicht viel quatscht, sondern viel erreicht ohne zu quatschen. Die Eigenen treten schon drauf. 3. haben die Pllendreher einen BVDA, der die Masse über den Tisch ziehen will und entsolidarisiert 4. einen BKK Landesverband, der nur halbgare Verträge abschließen will,um die Pillendreher rumzukriegen (hat da jemand einen persönlichen Krieg mit der Apothekerschaft?) 5. sind die BKKs wenig um das Wohl der Versicherten und ihrer kranken Mitglieder bemüht. (Zielverträge?) 6. hat Germany tatsächlich zuviele Apotheken in Ballungsgebieten 7. und zuwenige und sterbende auf dem Lande (persönliche Inaugenscheinname im Harz, in MeckPom usw.) 9. gibts es Profilneurosen ohne Ende 8. und nun brauchen Politiker nur noch zuzusehen.

  • 17.August 2012, 08:56Uhr
    Community Mitglied

    #19Nein bleibt nein!!!!!!!!!!

    kein vertrag, keine präqualifikation...... ich unterschreibe keinen vertrag mehr!!!!!! ..weder mit kassen, noch mit herstellern......

  • 17.August 2012, 11:58Uhr
    Community Mitglied

    #18Gut gemacht!

    Lasst die Pfeifen hängen, bis sie wieder zu Verstand kommen. Ich für meinen Teil habe und werde diesen Präquaifizierungsmist auch nicht unterschreiben. So viel Stolz gönne ich mir mittlerweile. Wie aber schon andere geschrieben haben, gibt es natürlich im Umfeld genug Kriecher, Verzweifelte und Geldgeier, die den Käse mitmachen.

  • 17.August 2012, 07:54Uhr
    Community Mitglied

    #17@ #6 und #3 ach so,

    klar auch.

  • 16.August 2012, 21:10Uhr
    Community Mitglied

    #16@15

    nein zum Koh-I-Noor in der Mütze vom Ex-Imperator^^ Kleiner Scherz am Rande... ;-D

  • 16.August 2012, 19:10Uhr
    Community Mitglied

    #15Nein ist immer positive!!!!!!!!!!

    Nein ist sehr sehr starke ausdruck.Nein is kraftvoll.Nein ist fantastisch in ein obrigkeitshoeriges land.ALSO NEIN ZU BAHR ROESSLER UND DEN GANZEN MERKEL SHIT HAUFEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • 16.August 2012, 18:36Uhr
    Community Mitglied

    #14@12 Präqualifizierungsmist

    u.a. deswegen bin ich auf dem Wege zum Totalverweigerer; schade, dass auch in meiner Umgegend alle offenbar die Ersten sein wollten, die diese entwürdigenden Unterlagen eingereicht haben; war aber bei Weitem nicht die einzige Gelegenheit, wo von den Kollegen sofort ganz laut "HIER" geschrien wurde, ich denke da an den Barmer-Ersatz-Apotheken-Mist; Ich bin auf dem Wege, öfter mal "NEIN" zu sagen, auch wenn es auf den ersten Blick nachteilig sein könnte, das bin ich meiner Selbstachtung schuldig!

  • 16.August 2012, 16:42Uhr
    Community Mitglied

    #13Insgesammt Nein sagen

    No more pussyfooting around Mr Wolf...................Time for German wide action against the Kassen.STREIK in allen Apotheken Bundesweit.Keine leistungen mehr bis wir geld sehen.Warum hoeren und sehen wir nichts,Wir brauchen Aktion ,Immer wieder Ablenkungs manoever zum weinen oh je.Alle leben im Angst das wir noch mehr verlieren werden.Angst laehmt!!!! Streiken wird unsere Mongolische Wirtschaftsminister und unsere ehmalige kommunistische Bundeskanzlerin einen Denkzettel verpassen ODER?????????????

  • 16.August 2012, 15:50Uhr
    Community Mitglied

    #12...wo wir gerade dabei sind

    Die Knappschaft hat mir mit der Juni Abrechnung Inkontinenzrezepte aus der Juni Abrechnung in Höhe von 2300 Euro auf Null retaxiert. Begründung: Es fehle jeweils die Kopie der Genehmigung. Unseren Einwand, der Knappschaft läge doch die Originalgenehmigung vor, ließen die nicht gelten. Also an alle Rezepte die Genehmigungskopie drangetackert und wieder eingereicht. Diesmal 4 Rezepte zu insgesamt 86 Euro auf Null retaxiert, weil jeweils die Unterschrift des Versicherten auf der Rückseite fehlt. Also Unterschriften nachfordern und wieder einreichen. Nächsten Monat - wer weiß.. Manchmal denke ich, wer solchen Vertragsbedingungen zugestimmt hat, der hat vollkommen vergessen ,wessen Interessen er zu vertreten hat bzw. wer ihn mit seinen Mitgliedsbeiträgen dafür bezahlt. Das gilt übrigens aus meiner Sicht ganz besonders für diesen PRÄQUALIFIZIERUNGSMIST! Wie konntet Ihr es zulassen, das wir den KK beweisen müssen für die Abgabe von Kompressionsstrümpfen, Insulinpens, etc. geeignet zu sein - wir sind es doch schon durch unsere Ausbildung!! Noch schlimmer fand ich allerdings sehen zu müssen, mit welcher Ergebenheit zahlreiche "Kollegen" prompt die geforderten Fotos von Bohrmaschine und Krankenliege bei der Zertifizierungsstelle eingereicht haben, um fortan auch noch für die elektronisch eingereichte Genehmigung eine Gebühr bezahlen zu dürfen.

  • 16.August 2012, 15:43Uhr
    Community Mitglied

    #11Insuffizient...

    ...klasse Wort; Nachteilig wäre für die KK vielleicht besser verständlich gewesen. Scheinbar erinnert man sich doch ab und zu mal daran, wessen Interessen eigentlich vertreten sollen. Respekt! Also aufgeht´s: die lIste ist lang!

  • 16.August 2012, 15:27Uhr
    Community Mitglied

    #10Bei aller Begeisterung

    für die neue Tonart. Für mich klingt dass mehr nach der Handschrift von Hansmann und nicht nach dem Zögerer Wolf. Von daher erwarte ich nichts Neues aus Berlin

  • 16.August 2012, 15:19Uhr
    Community Mitglied

    #9so

    isses jensen..;-)

  • 16.August 2012, 15:02Uhr
    Community Mitglied

    #8Auf eine groben Klotz gehört ein grober Keil...

    wenn ein Verhandlungs"partner" sich quer stellt und nicht akzeptable Angebote macht, muss es möglich sein, aufzustehen und zu gehen. Warum sollen das immer die Krankenkassenverhandler sein, die uns suggerieren, man könnte ja auch mit anderen. Durch vermeintlich große "Alleskönner" gewonnene Ausschreibungen im Inko-Bereich z.B. führen zu einer solchen "Zufriedenheit" der Patienten/Versicherten, dass man in der Beratungs-Apotheke auch mal gerne nach einer Krankenkasse fragt, die einen versorgt, wenn es denn nötig ist.

  • 16.August 2012, 14:59Uhr
    Community Mitglied

    #7lieber herr kollege wolf...

    .....man muss auch "NEIN" sagen können. bravo.... nur so kommen wir wieder auf augenhöhe mit den geliebten KK.

  • 16.August 2012, 14:54Uhr
    Community Mitglied

    #6@3

    Ich denke mal Kollegin Patzelt hat den Kollegen Wolf gemeint, nicht Sie... ;)

  • 16.August 2012, 15:10Uhr
    Community Mitglied

    #5Deutsche Gründlichkeit

    ...so unbedeutend und unwichig dieser Artikel erscheinen mag. Ich freue mich sehr über ihn. Ich bin mir felsenfest sicher, die ABDA funktioniert einwandfrei und ist unser wahrer Trumpf in Europa ;-)

  • 16.August 2012, 14:50Uhr
    Community Mitglied

    #4Ich reibe meine Augen...

    Herr Wolf, so kennen wir Sie ja gar nicht. Weiter so ! Jetzt nehmen wir uns noch den Arzneilieferungsvertrag vor, kündigen ihn und verhandeln all die insuffiziente Aspekte, die sich so angesammelt haben nochmal ordentlich, Punkt für Punkt. Anregungen gibt es bei apothekerprotest.de/ziele-forderungen.html

  • 16.August 2012, 14:36Uhr
    Community Mitglied

    #3Ich habe ja nicht gesagt, dass alles in Ordnung ist,

    aber schon mal nicht gleich Hurra und Unterschrift ist doch eine neue Linie. Und die Reaktionszeit ist auch hypergalaktisch.

  • 16.August 2012, 14:32Uhr
    Community Mitglied

    #2So Kollege,

    dann lass doch mal deinen blick schweifen und schau mal genau nach, was da noch so alles insuffizient ist..du wirst aus dem staunen gar nicht mehr herauskommen...

  • 16.August 2012, 14:20Uhr
    Community Mitglied

    #1Na bitte ist doch schon mal

    eine andere Tonart.