APOTHEKE ADHOC Umfrage

Retax: Einspruch aus Prinzip APOTHEKE ADHOC, 18.01.2016 10:13 Uhr

Berlin - Retaxationen nerven – sie kosten Arbeit, Zeit und Geld. Doch einfach die Flinte ins Korn zu werfen, ist für die wenigsten Apotheker eine Option. „Hake ich ab, der Aufwand lohnt sich nicht“ – nach dieser Maxime agieren nur 3 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage von APOTHEKE ADHOC.

Die Mehrzahl der Apotheker wehrt sich demnach gegen Kürzungen seitens der Kassen. Regelmäßig legen 44 Prozent der Teilnehmer Einspruch ein – „schon aus Prinzip“. Wenn schon Abzocke, dann wenigstens mit Aufwand, so die Logik dahinter. Weitere 34 Prozent gehen zumindest gegen Taxbeanstandungen vor, wenn Aussicht auf Erfolg besteht.

18 Prozent verlassen sich auf ihren Verband und reichen alle Retaxationen zur Prüfung weiter. 1 Prozent hatte keine Meinung. An der Umfrage nahmen vom 15. bis 17. Januar 345 Leserinnen und Leser von APOTHEKE ADHOC teil.

Apotheker können den Kassen mit Einsprüchen das Leben schwer machen. Das fängt bei immer neuen Einsprüchen an; je ausschweifender formuliert wird, desto mehr Arbeit hat der Mitarbeiter in der Prüfstelle. Dabei gilt: Standardeinsprüche lassen sich schnell abweisen, individuelle Einlassungen müssen stets einzeln bearbeitet werden.

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