BKKen bessern Hilfsmittelvertrag nach Alexander Müller, 13.08.2012 15:38 Uhr
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Verbesserte Konditionen: Der BVDA hat seinen Hilfsmittelvertrag mit dem BKK Landesverband Mitte nachverhandelt.APOTHEKE ADHOC
Berlin - Der Hilfsmittelvertrag zwischen dem BKK Landesverband Mitte und dem Bundesverband Deutscher Apotheker (BVDA) hat in Niedersachsen für viel Ärger gesorgt. Die meisten Apotheken waren dem Vertrag wegen der aus ihrer Sicht miserablen Konditionen nicht beigetreten. Jetzt hat der BVDA nachverhandelt und die Preise für die Apotheken verbessert.
Nach dem neuen Vertrag gilt als Abrechnungsgrundlage der Listenpreis nach Lauer-Taxe am Tag der Abgabe. Ist kein Preis aufgeführt, müssen die Apotheken die Rechnung des Herstellers oder Großhändlers beifügen.
Bei Applikationshilfen wurde der Aufschlag der Apotheken auf 6 Prozent festgelegt. Nach dem alten Vertrag mussten die teilnehmenden Apotheken einige Hilfsmittel ohne eigene Marge abgeben. Bei Milchpumpen und Inhalationsgeräten wurde der Aufschlag um einen Prozentpunkt auf 6 Prozent erhöht. Die Pauschale für Pens wurde von 47 auf 75,50 Euro angehoben.
Auch die Pauschalen für Bandagen wurden teilweise nach oben korrigiert. Der Rabatt von 5 Prozent auf den Festbetrag bei Kompressionsstrümpfen wurde gestrichen. Bei vollautomatischen Blutdruckmessgeräten steigt die Vergütung von 31 auf 40 Euro, bei generischen Verordnungen mit Begründung des Arztes gibt es wiederum den EK plus 6 Prozent.
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#11.....keine Endsolidarisierung
Schön, festzustellen, dass die Apothekerschaft sich nicht aufspalten läßt. Auch die Verbesserungen sind keine. Wer dem BVDA-Vertrag zustimmt, führt sich selbst auf die Schlachtbank! Kann doch von den BKKs nicht gewollt sein. Wer spielt da eigentlich im Landesverband welches Spiel? und wieso lassen die dort organisierten Kassen sich die Verfahren des Landesverbandes Mitte so gefallen? Ist doch sicher nicht im Interesse der Versicherten.
#10Wer da mit macht verar....t sich selbst
Keine Verträge mehr, bei denen wir nur für peanuts arbeiten dürfen, und das mit allen unsäglichen Hürden . Lassen wir die kranken Kassen doch mal ins leere laufen, die Versicherten werden ihren Kassen schon zeigen was sie davon halten. Weiter so LAV . BVDA nimm dir daran ein Beispiel, besser machen nicht so schlecht wie die alten Verträge .
#9Nö..
..faktisch werde ich das dann bar bezahlen lassen und die Leute zu ihrer Krankenkasse schicken..
#8@7
Ne, faktisch verschenken Sie dann alles.
#7Präqualifizierung und Notdienst
wie siehts eigentlich mit der Präqualifizierung im Notdienstfall aus, bin ich dann plötzlich für ein paar Stunden befähigt die dringend benötigten HM herzugeben???
#6rechnet sich doch nicht
Der Aufschlag sieht nach 6% aus. Bei 100 Eur sind dies 6 Eur. dafür muss man: * meist einen Antrag zum Genehmigen einreichen * den Patienten vertrösten und zwischenversorgen * bei defekten Geräten: Garanteiabwicklung Hat man den Antrag auf Genehmigung nicht gestellt, bzw. einen Hilfsmittelnummer übersehen oder ... wird alles auf 0 retaxiert.
#5#4
1%Punkt mehr. Sonst gehts noch gut?!
#4Da geht sicherlich noch ein bisschen mehr,
es nervt zwar, für jeden Kleinkram eine Genehmigung einzureichen, aber dafür gibt's die Clearingstelle des LAV. Dafür hat man aber auch so etwas wie einen Spassfaktor, wenn die Kunden sich auf die Seite "Ihrer" Apotheke stellen und die zuständige Geschäftsstelle mit empörten Anrufen nerven, weil die Genehmigung nach mehreren Wochen immer noch nicht da ist. Zur Präqualifizierung fehlt mir sowieso die Zeit (bin zu beschäftigt mit Plausibilitätsprüfungen in der Rezeptur).
#3.
die tk beklagt ja auch schon die mangelnde bereitschaft zur präqualifizierung... also : schlagen wir sie mit ihren eigenen waffen ! wenn nur die restlichen ca. 20.000 apotheker noch zur venunft kämen....
#2Geht doch
Einfach mal "Nein" sagen, im Moment funktioniert die flächendeckende Versorgung noch nicht ohne uns!
#1Ob das vom BVDA klug war..
..in die Bresche zu springen, sei mal dahingestellt. Diese Geschichte zeigt aber deutlich, dass wir nicht so machtlos sind, wie wir immer glauben. Stellen wir uns doch mal vor 21.000 Apotheken verweigern die Präqualifizierung..