Apotheker startet Anti-FDP-Kampagne Alexander Müller, 06.08.2012 10:27 Uhr
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"FDP will Apotheken schließen": Apotheker Thomas Arnet aus Haueneberstein macht in seinem Schaufenster auf die Situation der Apotheken aufmerksam.Eberstein-Apotheke
Berlin - Niedersachsens Kammerpräsidentin Magdalene Linz hatte Proteste am HV-Tisch gegen die geplante Honorarreform angekündigt, Apotheker Thomas Arnet aus Baden-Württemberg macht jetzt ernst: Er hat sein Schaufenster zu einer Anti-FDP-Kampagne umgestaltet. Seit dem vergangenen Donnerstag prangt ein riesiges Plakat in seinem Schaufenster: Unter dem Logo der FDP steht in den gelb-blauen Farben der Liberalen: „will viele Apotheken schließen!!“ Daneben hängen die Konterfeis der FDP-Minister Dr. Philipp Rösler und Daniel Bahr.
„Als mir klar wurde, dass die Politik nicht darauf reagiert, was wir vorbringen, ist mir irgendwann der Kragen geplatzt“, sagte Arnet gegenüber APOTHEKE ADHOC. Jetzt will er seine Kunden direkt informieren. Der Apotheker sammelt auch Unterschriften zum Erhalt der wohnortnahen Apotheke. „Die Menschen wollen nicht, dass immer mehr Apotheken schließen müssen. Sie wollen ihre wohnortnahe Versorgung“, so der Apotheker.
Seit 17 Jahren führt Arnet die Eberstein-Apotheke in Haueneberstein. Der Vorort von Baden-Baden hat rund 4000 Einwohner, Arnet betreibt die einzige Apotheke. Trotzdem kann er seine Geschäfte nach eigenen Angaben allein von den GKV-Rezepten nicht mehr wirtschaftlich führen: „Wir verlangen doch nichts Unverschämtes. Aber ich muss doch von dem, was ich per Gesetz machen muss, leben können“, so der Apotheker.
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#19Ihr werdet schon das Kind mit dem Bad ausschütten!
Wenn man sich die Presse anschaut sieht man, dass es in der Bevölkerung wenig Verständnis für die Forderungen der Apothekerschaft gibt. Insofern bekommt die FDP zur Zeit auch mit 0,25 Euro tüchtig ihr Fett weg. Wer nun glaubt aus Frust Politik am HV ausgerechnet gegen die FDP zu machen, der weiss überhaupt nicht was im Falle eines Wahlsieges der SPD/Grüne auf uns alle zukommt. Als kleiner Vorgeschmack hier der Beitrag auf der SPD Homepage: http://www.spd.de/aktuelles/News/74480/20120726_arzneimittelpreise_sollen_steigen.html P.S.: den Vorschlag zu + 0,25 Euro haben wir übrigens zuerst von Jens Spahn gehört und der ist, soweit mir bekannt, immer noch Mitglied der CDU.
#18Habe ich was vergessen? Apothekerverdienst
Apothekenhonorar seit 2004 nicht angepasst. Relationen der Kosten: In Apotheken arbeiten mehr Mitarbeiter als in allen Krankenkassen zusammen, Ausgaben für Apotheken 2,3%, Verwaltungsausgaben der Kassen 5,5% der Gesamtausgaben. Wir sind also alles Andere als Kostentreiber, von wem haben die Patienten mehr? Von den Apotheken mit Ihren Mitarbeitern, oder von den Mitarbeitern der zu vielen Krankenkassen? Was machen Apotheken für das Geld? Wir versorgen die Bevölkerung noch flächendeckend mit Arzneimitteln (Lager einer Apotheke ca. 100.000,- €), auch Nachts und an Wochenenden. Wir prüfen die Rezepte auf Wechselwirkung der Medikamente Was die Kassen von uns fordern: Rabatt auf die von uns gelieferten Medikamente, im Moment 2,05€, das sind 25% unseres Aufschlags. Wir müssen alle Angaben auf den Rezepten kontrollieren, auch wenn wir die Daten gar nicht haben, wie z.B. Gültigkeit der Versichertenkarte, Befreiungen etc. alles Dinge die der Arzt eintragen muss. Wir müssen sehen welches Medikament wir abgeben dürfen, mit welchem Hersteller hat welche Krankenkasse einen Rabattvertrag, ist das Medikament überhaupt lieferbar? Wenn wir hier nur Eins vergessen wird das Rezept nicht bezahlt, obwohl der Patient versorgt wurde, selbst der Eigenanteil des Patienten wird von der Kasse einbehalten. Wir müssen für die Kassen kostenlos Geld eintreiben: 1. die Zuzahlungen die die Patienten leisten müssen, gehen an die Kassen, nicht an uns. 2. Die gesetzlich festgelegten Herstellerrabatte, über die es häufig Differenzen zwischen den Kassen und den Herstellern gibt (die Kassen kürzen uns die Rechnung, und die Hersteller zahlen nicht), werden über uns eingetrieben ohne jegliche Vergütung für das Risiko. Politik 2010 haben die Krankenkassen behauptet Sie steuern auf ein Milliarden Defizit zu, daraufhin hat die Politik das AMNOG für die Jahre 2011 und2012 beschlossen, dieses Gesetz sollte sowohl die Großhandlungen wie auch die Apotheken zu einem „Sonderopfer“ zwingen. Die Großhandlungen haben ihre Belastungen an die Apotheken weitergereicht. Es sollten 400 Mio. gespart werden, die Apotheken wurden alleine 2011 mit über 500 Mio. belastet, und als man sah das die Krankenkassen Milliarden an Überschüssen in 2011 eingefahren haben, hat man das Gesetz trotzdem 2012 weiterlaufen lassen. Einkauf 2004 konnten wir noch Rabatte beim Einkauf von bis zu 10% erwirtschaften, heute durch neue Gesetze ist dies auf maximal 3% begrenzt, tatsächlich aber nur 1 – 1,5% realisierbar.
#17es geht um Tage oder Stunden
Nicht um Wochen oder Monate. Wir hätte das lieber gestern als morgen getan....
#16bitte nicht "German Apotheker demand for higher compensation"..
in ElPais, Global.nytimes.com, ElMonde und wie sie alle heissen...
#15bitte denkt alle mal nach...
Es geht hier um wesentlich mehr, als um die 25ct Almosen, fallt bloß nicht drauf rein, die Sozialen Systeme sind leer. Darüner hinaus muß hier der Ernstfall miteinkalkuliert werden und der sieht düster aus. Es geht um den Fortbestand der Währung und ob genug Power da ist, damit die Völker, d.h. die Menschen in den Berufen, selbst zu Wort kommen können, und vor allem: WIE? Es geht darum, ob wir untereinander Kommunizieren können, daß wir folgende zwei Dinge wissen: 1) Apotheker haben keine Stempel zum Aufbau der gesellschaftlichen Strukturen, aber die Ware dafür. 2) Die anderen Kammerberufe haben die Stempel. Sind wir gut genug, eine Vorhut für die Infrastruktur der Kammerberufe innerhalb Europa anzudenken und aufzubauen? Die 25ct sind total unwichtig und werden nicht verändert werden. Wir haben inzwischen mehrmals gesehen, daß die politischen Entscheidungen nicht mehr korrekt laufen. Siehe 'Länder stimmen gegen Versandhandel usw. Denkt doch mal bitte ein Paar Schritte weiter. Es ist viel unglaublich viel wichtiger, Schulter an Schulter kollegial anzutreten, technische Wege zu suchen, um uns als Menschen in unseren Berufen respektvoll an unsere Kollegen im europäischen Ausland zu wenden und da mal freundlich 'hallo' zu sagen. Die Sozis hab ich nicht gewählt, aber die bringen zumindest einige Kluge Leute auf den Plan, die Euch den gleichen Quatsch erklären wollen wie ich. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/habermas-bofinger-nida-ruemelin-wer-hinter-gabriels-euro-vorstoss-steckt/6966582.html Bitte, bitte denkt ein bisschen über die links-unten auf der Seite "Die Euro-Thesen von Habermas & Co." nach. Wir brauchen aus meiner sicht eine Öffentliche Aktion, die Apotheker innerhalb Europas mal darstellt, um zu zeigen, daß wir mehr sind als akademische Schubladenzieher. Ich weis ja nicht mal, ob ihr mich richtig versteht und ihr kramt alle gerade in der 25ct Hosentasche und kommuniziert gegen die Parteien relativ unwichtiges Zeug. Ich kann Euch aber wirklich alle verstehen. Die Politik de facto heute andere Probleme und wir könnten uns profilierend darstellen, indem unsere Delegierten sagen, dass sie die eigentliche Botschaft der Politk verstanden haben und die Vernetzung der Berufe innerhalb Europas begrüßen. Ein wenig Resonanz, so daß ich es erkennen kann, wäre nett... Es würde die Situation deeskalieren und wir zeigen, daß wir als Gruppe mit einem solchen Problem routiniert umgehen können, weil es es unser Beruf ist und wir auch diese Dinge alle sehr gut beherrschen :-) Es geht um so viele Stellschrauben gleichzeitig, z.B. die Versandkosten für die Apotheken mit dem Apotheken A. Wollen wir den Versandhandel, oder wollen wir ihn nicht? Ich will ihn nicht und habe meine Versandhandelspauschale auf 9.999,99€ angehoben. Das sind würdige Themen für alle europäischen Apotheker. Ihr seid doch alles Kluge Köpfe, da bin ich mir sicher ;-) Könnt ihr mich wahrnehmen und verstehen, oder wollt ihr mich nur bemitleiden? Ich meine es nicht bös' oder berechnend und es ist auch keine von mir gestellte Falle oder so. Die Vernunft wird am Ende siegen! ...und wir alle haben es früh genug wahrgenommen damit wir alle gescheit damit umgehen konnten. Hoffentlich können wir uns daran in ein Paar Jahren noch freudig lächelnd zurückerinnern. Ich denke ja. Und Gott wird uns Schützen!
#14ich habe heute....
meine umschau gekündigt. diese woche werden noch senioren- und diabetiker heft gestrichen . und wenn ich noch ersatz für medizini und das bayheft finde, dann sind die ganz raus ! jahrelang dank uns wachsen wie blöd (haben sie letztens erst großspurig verkündet ) und dann keinen pfurz für ihre kunden und kostenloser verteiler tun. außer kostenpflichtiger platzierung auf der hinteren umschlagseite.... NICHT MIT MIR !!!!
#13Umschau kündigen?
Ich bin dabei, ich habe diesen Verlag sowieso so satt, Werbung auf unsere Kosten und dann auch noch diese unsägliche App... Wenn alle ihr Abo kündigen, das wäre doch mal was! Also liebe Leute von Wort und Bild....es gilt!
#12so geht das
hier auch ein Beispiel, wie man es richtig machen kann, nur mal so als Anschauung für die Öffentlichkeitsarbeit... http://www.nw-news.de/lokale_news/shs/schloss_holte_stukenbrock/?em_cnt=6912427&em_loc=6190
#11Hallo apotheke adhoc!
..es ist aus meiner Sicht ein Skandal, dass sich der Wort und Bild Verlag quasi weigert, was für uns zu tun. Ohne den Vertriebsweg Apotheke ist die Umschau tot. Vielleicht kann man da mal einen offiziellen Artikel draus machen, damit viele Kollegen darauf aufmerksam werden?
#10...ich habs auch noch auf Deutsch, Französisch oder Spanisch :-)
...to whom it may concern: Do not worry. A European communication platform for the professional associations is missing! In order to stabilize Europe and to enable a fair coexisting, it might not be of detriment to set up new information superhighway between politics, the professions and the public, as well as between and within professional organizations in the European partner organizations? Thus, we know just who exploits the system self-serving. Entry and exit points of ‘power’ - not just money - can be seen more easily when they are standardized. There are infinitely more good things to do than to feel sorry for a coalition of non-delegates. What about the people in their professions, and how it looks at their prospects in the growing democratic structures? So far, we cannot perceive you in your professions. Only the people in their professions can form Europe. In close cooperation and handshake with the other chamber professionals! ^^ How can such a thing - so wonderful and new – be initialfired, understandable for us all, without breaking it? I alone will not make it ... lets empower Europe together ;-)
#9GUT SO.... Herr HANSMANN ...
und stellen Sie sich vor, Sie würden das als ABDA Geschäftsführer im Auftrag von 21 000 Apotheken und 160 000 Mitarbeitern äussern ..... was das für ein Gewicht hätte .... Das ist der Unterschied zur Basisdemokratie .... Das müssen wir intern sofort ändern .... Diese ABDA ist so TOT wie sie tut.
#8@#5
denen ist das völlig egal, sie schreiben grundsätzlich nur eigene artikel. der hinweis, daß wir schließlich ihre hauptkunden sind und ganz nebenbei auch noch die kostenlose verteilung übernehmen , interessiert keinen. ich (und jeder andere kollege) könnte auf der hinteren umschlagseite einen eigenen text abdrucken lassen. kostet bei 200 stück/ausgabe ca. 50 € für einen monat. fazit: danke fürs gespräch, "abo" gekündigt zum 1. januar. und wer alternativen für die restlichen produkte des verlages kennt, bitte bescheid sagen.
#7Wort und bild verlag
Ich habe mit wort und bild kontakt aufgenommen.Alle kollegen und kolleginen BITTE das gleiche zu tuhen DANKE!!!!
#6Internationale Leitmedien
pssst. Schaut mal hier ;-) ...da gibt es noch mehr Foren. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/konsequenz-aus-krise-gabriel-will-gemeinsame-haftung-fuer-euro-schulden/v_detail_tab_comments/6965230.html?commentSort=chrono Es ist die Zeit gekommen, gemeinsam mit den anderen Kammerberufen über eine Evolution nachzudenken. Apotheker haben keine Stempel zum Aufbau der gesellschaftlichen Strukturen, aber die Ware dafür. Die anderen Kammerberufe haben die Stempel. Gemeinsam können wir Europa leben...
#5Wort&Bild Verlag?
...wo ist der verlag, wenn er gebraucht wird? brezel und bierzeit ist vorbei. nachdem die apotheken den verlag über jahrzehnte gepäppelt hat, wäre es an der zeit, mal für die apotheken zu argumentieren.
#4Grandiose Aktion! Wir machen mit!
Das ist der beste Weg, um die Bürger auf die apothekenfeindliche Politik der FDP aufmerksam zu machen. Es gibt noch noch eine weitere effiziente Methode: Der Wort&Bild Verlag erreicht mit der Apothekenumschau, welche durch UNS bezahlt wird, ca. 20 Millionen Leser! Ich erwarte vom Verlag , dass er für die Apothekerschaft entschlossen kämpft, die ruinösen Pläne der FDP veröffentlicht und scharf verurteilt! Falls keine engagierte Rückendeckung seitens des Verlages kommt, sollten die Apotheker wissen was geschlossen zu tun ist.
#3wir auch
mir langt es. Rößler, Bahr und Spahn haben nichts begriffen und werden es auch nicht.
#2Wir machen mit!!!!!!!!!!!!!!!!
DIE Waldstein Apotheke Sparneck und DIE Rathaus Apotheke Marktleugast Ganz toll vielen dank nur so kann mann die FDP aus der Politik verjagen!!!!! Wir haben 10,000 einzugsgebiet hier in Oberfranken und haben die liberalen satt hoch 10!!!!!!!!!!!!!!!!
#1... und das ist erst der anfang.
gut so. und wer noch weitere anregung sucht: http://www.dorotheen.de/aktuell_politik.htm eine weitere engagierte apothekerin!