Apotheker sollen Software zertifizieren Alexander Müller, 12.06.2012 15:32 Uhr
-
Ohne Beeinflussung: Apotheken sollen künftig nur noch mit zertifizierter Software arbeiten.Elke Hinkelbein
Berlin - Apotheken sollen nach einem Vorschlag der ABDA künftig nur noch mit zertifizierter Software arbeiten. Damit soll sichergestellt werden, dass die Warenwirtschaftssysteme die „gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben der Arzneimittelversorgung“ einhalten, heißt es in der Stellungnahme der ABDA zur AMG-Novelle. Der GKV-Spitzenverband hält das für eine gute Idee, um die Einflussnahme der Pharmaindustrie zu unterbinden. Auch die Praxis-Software der Ärzte wollen die Krankenkassen künftig schärfer kontrollieren.
Nach dem Vorschlag der ABDA sollen die Vorgaben für die Software „bundesweit einheitlich und verbindlich“ sein. Insbesondere geht es dabei um die Auswahlbestimmungen sowie die für die Abrechnung maßgeblichen Preis- und Produktangaben.
Die ABDA will über die Zertifizierung sicherstellen, dass ausschließlich die offiziellen Vorgaben angezeigt werden „und insbesondere nicht sachfremde Funktionalitäten in die Software einfließen“, heißt es in der Stellungnahme.
Die Details sollen der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der GKV-Spitzenverband als Vertragspartner regeln. Die Zertifizierung will der DAV selbst vornehmen, die Kosten für die Umstellung sollen die Softwarehäuser tragen. Die wissen allerdings nach eigenen Angaben noch nichts von ihrem Glück.
- 1
- 2
Lesen Sie auch
-
Apotheken-EDV
EDV-Anbieter fordern Planbarkeit»
-
Generika
Falsche Preise in Arzt-EDV»
-
Warenwirtschaft
Finanzprüfer suchen Manipulation in Apotheken-EDV»
-
Apotheken-EDV
Lauer-Fischer bevorzugt Hersteller»
APOTHEKE ADHOC Debatte
Neuere Artikel zum Thema
- Apotheken-Software Ärger um EDV-Zertifizierung»
Interview Softwarehäuser
„Eine Zertifizierung bekommt man nicht geschenkt“»
AMG-Novelle
Rx-Rabattverbot passiert Gesundheitsausschuss»
Ärztesoftware
Keine automatischen Kreuze mehr»
- Praxissoftware CompuGroup streitet mit KBV»
Mehr aus Ressort
- Video-Spezial Securpharm Ein Scan gegen Plagiate»
- Video-Spezial Securpharm Ein Scan gegen Plagiate»
- Versorgungswerke Urteil: Apothekerin steht volle Rente zu»
#31Wer zertifiziert eigentlich die ABDA? Herr Bahr cum Kumpels?
Wieso bekommt die ABDA es nicht hin, falls Rabattverträge nach verhandelt werden, dies den Apotheken schnell und professionell mit entsprechender EDV Kompetenz mitzuteilen? Sollen wir die Apothekenbetriebsordnung mal so abändern, dass Twitter-Zwang,Facebook-Zwang für jede Tablette in der Apo durch exerziert wird. Mein Zwangskatheder im "Notfalldepot" Größe Unisex= Hauptsache einer ist da; teilt mir mit: Dies gefällt mir nicht. Wer könnte mir bitte mitteilen,wer für die Zertifizierung der ABDA zuständig ist?
#30Ist die ABDA eigentlich zertifiziert?
Wieso bekommt die ABDA es nicht hin, falls Rabattverträge nachverhandelt werden, dies den Apotheken schnell und professionell mitzuteilen? Sollen wir die Apothekenbetriebsornung mal so abändern, dass Twitter-Zwang,Facebook-Zwang für jede Tablette in der Apo durch exerziert wird. Mein Zwangskatheder im "Notfalldepot" Größe Unisex= Hauptsache einer ist da; teilt mir mit: Dies gefällt mir nicht.
#29@27
1.Ihre Forderungen sind berechtigt! Das bezweifel ich auch gar nicht. Aber eine Zertifizierung ändert nichts an dem Problem und auch nicht an der Haftung für Fehlleistungen. 2.Es ist schon klar, dass zB Korrekturen nicht der Grund für Schätzungen sind. Dennoch sehe ich die Gefahr, dass -- abgesehen von der Ressourcenbindung und wer bezahlt´s? -- deutliche Einschränkungen in der Flexibilität kommen werden, wenn man noch ein QMS-Korsett anlegt.
#28Bauchfrei - Hirnfrei
Ich fordere eine ABDA die mit Staranwälten und Verbindungen zu operativen Geheimdiensten ausgestattet ist. Was mit entsprechenden juristischen Winkelzügen nicht kurzfristig umzusetzen ist, muss durch plötzliche unerwartete Ereignisse ermöglicht werden! Die Zeit der Gespräche dürfte endlich vorbei sein!
#27Nochmal Einspruch
"Die Vorgänge in Apotheken sind inzwischen zu komplex, die Software auch. Eine Zertifizierung passt überhaupt nicht dazu und eine Haftung für Betriebsprüferkonformität auch nicht." Entschuldigen Sie bitte, daß ich noch einmal heftig widerspreche. Ich gebe zwar #24 Recht - ob die ABDA mit ihrem Vorstoß das gleiche meint wie ich, mag bezweifelt werden. Dennoch gehört die Thematik auf den Tisch - ansonsten trägt nämlich der Apotheker die volle Haftung für die Fehlleistungen der Softwareanbieter. # 25 Sie irren, wenn Sie meinen, dies könne nur passieren, wenn keinerlei Korrekturen mehr durchgeführt werden. Nein, das kann und darf auch weiterhin sein. Es geht nicht um die Korrektur - es geht darum, daß jede Korrektur nachvollziehbar dokumentiert wird. Wenn durch die Möglichkeit der elektronischen BP die Warenlagerwirtschaft ausgelesen wird und es ergeben sich erhebliche Differenzen zur Finanzbuchhaltung erweckt das das Mißtrauen der Prüfer. Aus diesem Grunde ist es Pflicht der Softwarehäuser, die Lagerwirtschaft derart zu gestalten, daß Abweichungen zur FiBu nur noch im erklärbaren Rahmen (z.Bsp. Gewährung von sconti ) entstehen. Dafür BEZAHLEN wir auch im Monat. Wie wollen Sie die GdPDU (hier mal etwas zum nachlesen : http://www.elektronische-steuerpruefung.de/verfahrensdokumentation/brand_checkliste.pdf ) einhalten ohne eine zertifizierte Softwarelösung? Und das alles unter dem Gesichtspunkt, daß Verstöße gegen die Gob und GoS /GDPdU grundsätzlich zur Verwerfung der Buchführung und der Schätzung der Finanzverwaltung geahndet werden. Insofern bin ich "Fan" von Dr. Bellinger - der zwar (aus nachvollziehbaren Gründen ) sehr öffentlichkeitswirksam auf die Probleme hinweist, aber lieber an dieser Stelle überinvestiert als an anderer Stelle massig draufgezahlt.
#26Ansonsten
Eine Software, die nicht alle Firmen anzeigt, ist nicht Praxistauglich. Ein klares KO-Kriterium. Wir haben Dutzende Informationen bei einer einfachen Rezeptbelieferung zu verarbeiten, Werbung hat keinen Platz. Ebenfalls unbrauchbar! Softwareanbieter, die in diese Richtung tendieren, werden keine Zukunft haben.
#25@22 Bitte nicht!
Eine Zertifizierung, die zum Ziel hat Haftung für ungerechte Betriebsprüfungen zu übernehmen, wird es nur geben, wenn wir im Alltag keinerlei Korrekturen mehr vornehmen dürfen. Es ist im Apothekenalltag nun mal notwendig Rezepte etc zu korrigieren bzw nach Ansicht von Betriebsprüfern zu "manipulieren". Es gibt keinen anderen Wirtschaftsbereich, der Faxvorableiferung, Nichtlieferbarkeit, versteckte und ausgewiesene Rabatte, Zuzahlungskorrekturen etc mit dem Anspruch von Transparenz nach innen und außen und kostendeckender Schnelligkeit in Einklang bringen muss. Dabei kämpfen die Softwarehäuser mit Programmen, die teilweise alte Datenstrukturen im Hintergrund haben - ein Haus an das man monatlich einen neuen Balkon anbaut. Wie soll das funktionieren? Die Vorgänge in Apotheken sind inzwischen zu komplex, die Software auch. Eine Zertifizierung passt überhaupt nicht dazu und eine Haftung für Betriebsprüferkonformität auch nicht.
#24@ 22: Ja, ABER !
Das, was Sie ansprechen, ist ein ganz wichtiger Punkt, den SIE erkannt haben. Aber ich interpretiere die Formulierung " „und insbesondere nicht sachfremde Funktionalitäten in die Software einfließen“," dahingehend, dass die ABDA ganz andere Punkte meint und nicht die Haftung für kritische Prozesse innerhalb der Software. Ich behaupte, dass innerhalb der ABDA niemand so heikle Dinge wie "GDPdU" beurteilen, geschweige denn kontrollieren oder gar Software dazu zertifizieren kann. Ich glaube, hier geht es um ganz andere Module, deren Verbot zwar ethisch hochlöblich ist, aber Ethik ist nur dann leistbar, wenn so ein gaaaanz klein bisschen Kohle reinkommt und am Ende des Geschäftsjahres übrig bleibt ...
#23ES REICHT!!!!!
Die neue ApoBetrO innerhalb von 12 Stunden nach Meldung umsetzen, dann noch die Software zertifizieren lassen, das kann man nur mit dem kleinen Apothekerlein machen, der sich seit Jahren gerade mal alle Unverschämtheiten bieten läßt, ohne zu murren! Es hätte ja schlimmer kommen können! Den Spruch kenne ich seit 30 Jahren von einem damaligen LAV-Vorsitzenden; der Spruch wurde jedes Jahr seitdem wiederholt und es kam jedes Jahr schlimmer! Nur ist inzwischen die Grenze weit überschritten, aber er Leidensdruck wohl immer noch nicht groß genug, dass man gemeinsam als kleine Apothekerlein aufsteht und sehr deutlich sagt: ES REICHT!!!
#22Einspruch
Nachdem ich mich intensiv mit den Problemen zur elektronischen Betriebsprüfung befasst habe und der Softwarefirma einige Fragen zu den steuerrechtlichen Anforderungen (Manipulationssicherheit , Grundsätze ordnungsgemäßer Speicherbuchführung) gestellt habe, sehe ich die Problematik etwas anders. Wer haftet denn bisher für Mängel in der Software, welche zu Zuschätzungen durch das FA führt? Hat bisher ein Softwarehaus den Kunden eine Garantie gegeben, daß die Software jeglichen gesetzlichen Bestimmungen entspricht? Zertifizierte Software hätte den Vorteil, die Garantie zu haben, daß die Software bestimmten Anforderungen entspricht und damit haftungsrechtlich der Ball (auch) bei den Softwarehäusern liegt.
#21Was für ein Unfug, denn...
...im Gegensatz zu den Ärzten BEZAHLEN wir für unsere Software mit (noch?) echten Euros ...im Gegensatz zu den Ärzten ist unsere Software nicht industriegesponsort ...im Gegensatz zu den Ärzten wird unsere Software alle 2 Wochen aktualisiert ...im Gegensatz zu den Ärzten wissen wir genau welches Rabattarzneimittel bei welcher Kasse abgegeben werden darf ...im Gegensatz zu den Ärzten ist unsere Liste der "zuzahlungsfreien" Medikamente korrekt ...im Gegensatz zu den Ärzten werden unsere Rezepte ordnungsgemäß und mit allen erforderlichen Daten bedruckt bevor sie in die Abrechnung gehen ABDA, was Du wolle? Zertifizierung ist kein Allheilmittel, denn wenn ich genug bezahle, erhalte ich von TÜV, DEKRA & Co. immer ein (dann sinnfreies) "Bapperl". Meinen Sie nicht, dass es derzeit wichtigere Probleme im Apothekenbereich gibt als eine zertifizierte Software? Ich meine das jedenfalls und wundere mich sehr über die Ärmelschoner aus Berlin, die alle mal wieder an einen HV einer normalen Apotheke gehören.
#20Cui bono ?
Und immer wenn Du meinst, es geht nicht mehr, kommt mit neuem Mist die ABDA her ! Wenn die zertifizierte Arztsoftware korrekt die Rabattvertragsmedikamente der Patientensicherheit zuliebe sauber auf die Urkunde Rezept auswirft, also Ostern und Weihnachten zusammenfallen, dann darf man solche Gedanken hegen. Vorher nicht.
#19Das geht doch gar nicht.
Die Daten kann ich jederzeit bei der ABDATA kaufen. Kann also Informationen sehen. Wer stellt eigentlich sicher, dass die zertifizierte und ausgelieferte Version gleich sind. Die wissen doch bei der Abda echt nicht mehr, wie sie den Tag rumkriegen.
#18Anforderungsprofil ja, Zertifikat nein
Lieber Herr Hofheinz, Anforderungskriterien wären sinnvoll und hilfreich, habe ich ja selber vor 2 oder 3 oder 4 Jahren auf dem DAT gefordert. Aber eine aufwändige, zeit- und kostenintensive Zertifizierung ist derzeit genauso kontraproduktiv wie an vielen anderen Stellen!
#17Standards können Kosten senken
Wenn einer „ABDA-Zertifizierung“ ein „ABDA-Pflichtenbuch“ vorausgeht, und damit alltagstaugliche Standards gesetzt werden, kann diese Forderung sowohl für die Praktikabilität als auch für die Kosten sehr sinnvoll sein.
#16Plausibilitätsprüfung
Habe immer auf den sinnentleerenden Umfang der Rezeptur-Plausibilitätsprüfung geschimpft, merke aber gerade, dass das doch zu etwas nutze ist: - Dosierung: Ist eine Zertifizierung das richtige Mittel, die Qualität der Software zu verbessern? - nein! - Anwendung: Enthält eine vom DAV zertifizierte Software plötzlich Angaben über Hilfsmittel, die schon auf den Vereinshomepages nicht verwaltet werden können? - nein! - Stabilität: Unterstützt eine Software-Zertifizierung die Aufgabe der Verbände, die wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder zu vertreten? - nein! Das sind schon drei Mal nein. Bei Dieter Bohlen fliegt man jetzt raus ...
#15Das bindet Ressourcen...
...die an anderer Stelle fehlen werden. Die Softwareanbieter haben schon jetzt das Problem die ganzen kranken Vorgaben der Kassen und Politik einigermaßen umzusetzen, eigene Wünsche bleiben meist nur ein Ticket, das keiner mehr zieht. Abgesehen davon kann das Ergebnis einer Zertifizierung nur sein, dass die Prozesse zu komplex sind und nicht mehr gehändelt werden können. Gibt es irgendeinen Ärmelschoner, der diesen alltäglichen Wahnsinn nur annähernd versteht? Warum finden im Vorfeld keine Gespräche der ABDA mit Apothekern von der "medizinischen Front" statt, damit man nicht immer wieder Forderungen stellt, die "normalen Apothekern" nicht einmal auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen.
#14Wer solche Freunde hat...
...braucht keine Feinde mehr. Der GKV-Spitzenverband findet´s gut. Das alleine spricht Bände. Haben die je etwas gut gefunden das unsere Position denen gegenüber stärkt?
#13abda-nein danke
vielleicht könnte irgendjemand die abda zertifizieren und dadurch wegen unbrauchbarkeit auflösen?....
#12Wann endlich...
hört diese Berliner Karnevalsvereinskarikatur endlich auf uns weiter mit so einem Schwachfug zuzumüllen.....so langsam frag ich mich ob der Tüv da die Finger im Spiel hat... ;-)
#11@ 8: ohne mich !
Vermutlich haben Sie Recht. Aber ohne mich ! Ich habe gerade meinem LAV-Vorsitzenden, den ich SEHR schätze, eine wütende Mail geschrieben und sowohl meine Verärgerung deutlich gemacht als auch gefragt, wie das von der Entscheidungsstruktur her gelaufen ist. Ich bin ja wirklich keiner, der dumpf auf die ABDA einkloppt, weil ich viele "Sachzwänge" kenne und weiss, wie sehr wir Apotheker (und damit auch die ABDA) an der Wand stehen. Aber dann SO eine Verlautbarung ... nenenene ... mache ich nicht mit ... werde ich auch (sofern ich keine vernünftige Begründung bekomme) auf der anstehenden Mitgliederversammlung massiv aufgreifen !
#10Zertifizierung?
Was will man den zertifizieren? Die Preise, die Festbeträge, die HiMi nummern? Wenn zertifizieren, dann weg mit dem elendigen Retax, außer bei Falschabgaben. Ein weiterer Vorschlag von mir: Zertifizierung der WaWi durch das Finanzamt. Dann keine Prüfungen der Ergebnisse der Apotheken mehr. Weiterhin: Kopplung des QMS mit der WaWi und der Fibu. Das wollen doch alle, Zuteilung des Bruttoverdienstes durch die Organisationen und den Staat.Nachdem Der Gesundheitsminister valide Zahlen haben will über sie Gewinne der Apotheken, um dann festzulegen, wieviel für uns übrig bleibt, sind alle diese Maßnahmen das Ende des Freien Berufes. Aber glauben Sie nicht, dass dann am Ende ein Studienratgehalt mit entsprechender Altersversorgung übrig bleibt. Bitte protestieren Sie gegen diesen Zertifizierungs-WAHNSINN
#9mal wieder nur Dünnsch... von der ABDA
Ja sind die denn noch zu retten?! Wir zahlen schon happige Beträge für unsere 100% werbefreie Software und das ist auch gut so (nicht die Monatsrechnung vom Softwarehaus sondern der Verzicht auf die Werbung!). Hat den die ABDA nichts besseres zu tun als uns zusätzlich zum sinnfreien QMS noch die, natürlich kostenpflichtige, Zertifizierung der Software ans Bein zu binden? Das ganze natürlich erst nach erfolgreicher Prä-, Post- und Inverszertifizierung! Hallo ABDA: Wir brauchen mehr Kohle und zwar bald, sonst brauchen wir sie auch nicht mehr!!!
#8@6
...das ist wie bei der spd, steht im antrag aber keiner will es gewesen sein.....
#7Apotheker sollen Software zertifizieren
......und das "Dream-Team"(neudeutsch); also meine Alptraum-abda Mannschaft setzt doch immer wieder einen drauf. Die haben bis heute das kleine 1 x 1 des Kaufmanns noch nicht kapiert. Es ist zum Entsetzen!
#6ABDA - richtig gut !
Der Vorschlag ist richtig gut und vollstens zu unterstützen. Kleine Einschränkung - erst (!!!) müssen folgende Voraussetzungen gegeben und zertifuzziert sein: ABDATA liefert tagaktuelle Informationen zu den Milliarden sinnfreien Generika. ABDATA liefert valide Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln. Die Softwarehäuser haben die Lieferverträge zwischen Verbänden und Kassen implementiert, zusätzlich zu allen zur Abrechnung maßgeblichen Preis- und Produktangaben. IFA listet die Präparate aus, die länger als "normal" nicht lieferbar sind. Die Softwarehäuser bekommen ihren (erheblichen !!!) Aufwand vom GKV-Spitzenverband in vollem Umfang ersetzt. Die PKV-Rezepte unterliegen Normen, damit sie nicht auf der Rückseite bedruckt werden müssen. SO - bei diesen Kleinigkeiten will ich es mal bewenden lassen. DANN wollen wir mal den Vorschlag der ABDA unterstützen. Ehrlich - keine Ironie. Aber keine Sekunde vorher. Anschlussfrage: Weiß jemand, von WEM innerhalb der ABDA dieser Vorschlag stammt ?
#5ich vergaß
das PKV Rezept Querformat, wahrscheinlich wurde dessen Zertifizierung vergessen.
#4Wer soll das denn zertifizieren , die ABDA ??
Wir arbeiten alle mir aktuellen Preisen, die spielen wir alle 14 Tage ein. Dazu eine Vielzahl von Rabattverträgen, HiMI Verträgen etc. pp. KEIN anderer Leistungsbringer verfügt über eine derart gepflegte und aktuelle Software, Arztpraxen schon gar nicht. Wenn nun bei Ärzten NUR zertifizierte Software zugelassen ist, zeigt sich erneut, dass die "Zertifizierung" das Papier nicht wert ist auf dem sie steht.
#3dank an alle apothekenverbände...
....wenn ihr auch sonst nichts hinkriegt, aber für diese bescheuerte idee werden sich wieder alle auf die schulter klopfen. wo landen am ende die kosten.......na?
#2wieso?
"Die Kosten tragen die Softwarehäuser" das steht doch eindeutig da drin! Und die werden das genau so bereitwillig tragen, wie der GH seine AMNOG-Belastungen..
#1Und dreimal darf man raten...
... auf wen die Softwarehäuser dann die Kosten abwälzen werden.