APOTHEKE ADHOC Umfrage

Apotheker loben Anti-FDP-Kampagne APOTHEKE ADHOC, 07.08.2012 15:16 Uhr

Berlin - Das Klischee, eine Apothekerpartei zu sein, dürfte die FDP los sein. Wegen der Belastungen durch das AMNOG und die aktuelle Honorardebatte sind viele Apotheken sauer auf die Liberalen. Ein Pharmazeut aus Baden-Württemberg hat seinem Ärger Luft gemacht und sein Schaufenster zu einer Anti-FDP-Kampagne umgestaltet – aus Sicht der meisten Kollegen eine gute Idee.

Bei einer Umfrage von APOTHEKE ADHOC gaben 66 Prozent der Teilnehmer an, solche Aktionen seien ein gutes Mittel, um öffentlich Druck zu machen. Doch es gibt auch kritische Stimmen: Fast ein Drittel (30 Prozent) ist der Ansicht, Politik gehöre nicht an den HV-Tisch. An der Umfrage nahmen am 6. und 7. August insgesamt 401 Leserinnen und Leser von APOTHEKE ADHOC teil.

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Ältere Kommentare lesen 4 Kommentare
  • 9.August 2012, 10:09Uhr
    Community Mitglied

    #4Abakus und Mathe

    @ 3 Richtig. Geholfen wäre einem schon bei betriebswirtschaftlicher Kostendeckung der GKV-rezeptbelieferung und nicht wie bisher bei 14,5 % bei 20 % Kosten. Aber die Materie ist anscheinend zu kompliziert, bzw. man kann sich gut hinter vermeintlicher Kompliziertheit verstecken. ABDA rechnet (apotherlike) die vierte Stelle hinterm Komma aus, Philipp kontert mit BMW- eigenem Abakus (grüne Kugel weniger rote Kugel ) und Köhler braucht das alles nicht und schreit einfach seine Forderung ungeniert hinaus.

  • 8.August 2012, 13:48Uhr
    Community Mitglied

    #3Schluß mit den sog. Honoraren.

    Apotheken müssen aus der Differenz zwischen EK und VK existieren können. Wie das möglich ist, hat weder die Politik noch die Krankenkassen zu interessieren. Nicht nur die FDP - alle anderen auch interessieren sich nicht wirklich für unsere Belange. Der Gesetzgeber - bzw. die Politiker könnten nur dazu beitragen, endlich den MWST-Satz für AM auf 7% festzulegen - dann "gesundet das Gesundheitssystem" und der Staat hört auf sich an den Kranken zu bereichern. Dann sitzen auch alle Beteiligten des Gesundheitssystems - incl. Krankenkassen, in einem Boot - wo sie auch hingehören. Zur Kontrolle brauchen wir die Poilitik nicht. Wir sind Fachleute und arbeiten verantwortungsbewußt !

  • 7.August 2012, 16:10Uhr
    Community Mitglied

    #2Politik gehört nicht an den HV Tisch?

    Jedes Rabattarzneimittel, welches sie über diesen Tisch an Patienten abgeben, ist ein Produkt politischer Entscheidungen (die wir im Übrigen den Leuten tagein und tagaus erklären müssen) Da werden wir wohl auch unsere Meinung äußern dürfen

  • 7.August 2012, 15:49Uhr
    Community Mitglied

    #1FDP-Plakat

    Für eine 100 Prozent bessere Politik: 0% FDP! Mehr gibt es nicht zu sagen!

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