Amtsapotheker: Offene Fragen bei neuer ApBetrO Janina Rauers, 03.05.2012 15:22 Uhr
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QMS und Vertraulichkeit: Die neue ApBetrO beinhaltet mehrere Änderungen, die die Amtsapotheker berücksichtigen müssen.APOTHEKE ADHOC
Berlin - Die neue Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) rückt mit großen Schritten näher: Gibt das Kabinett Mitte Mai grünes Licht, könnten die Änderungen bereits Anfang Juni in Kraft treten. Längst setzen sich auch die Amtsapotheker mit den Neuerungen auseinander. Vieles deutet aber daraufhin, dass sich die Kontrollen zumindest in den ersten Wochen nach Inkrafttreten noch nicht wesentlich ändern werden.
Grundsätzlich müsse zunächst abgewartet werden, ob die Änderungen auch tatsächlich verabschiedet würden, betonten mehrere Amtsapotheker auf Nachfrage von APOTHEKE ADHOC. Anschließend werde man sich mit Kollegen über die Umsetzung der Vorgaben austauschen. In den ersten Wochen werde man aber mit Augenmaß an die Prüfung herangehen.
Als besonders aufwändig bewerten die Prüfer die Einrichtung von Qualitätsmanagementsystemen (QMS); auch die Forderung nach vertraulichen Beratungsgesprächen könnte vielen Apotheken Schwierigkeiten bereiten. Zwar sei ein obligatorisches QMS für Apotheken längst überfällig, so ein Amtsapotheker aus Nordrhein-Westfalen.
Doch die Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zum Arbeitsaufwand gingen „völlig an der Realität vorbei“. Das BMG geht von lediglich 250 Euro pro Handbuch sowie rund 20 Euro für die jährliche Selbstinspektion aus. Die Kosten und der Arbeitsaufwand seien weitaus höher, so der Amtsapotheker.
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#2Stundenlohn?
Kosten des Amtsapothekers pro Besuch 300-400€. Sie sieht der Staat seine Arbeit. Setzt man den Aufwand für das Erstellen des Handbuchs in Relation kommen wir auf einen Stundenlohn von, positiv geschätzt, 2 Euro. Beim betteln in der Fussgängerzone bekomme ich mehr. Entweder sitzen in der Politik nur unfähige oder unverschämte Politiker. Hoffentlich verschwindet die FDP in den nächsten Wochen in der Versenkung.
#1bitte mal was sinnvolles.....
"Doch die Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zum Arbeitsaufwand gingen „völlig an der Realität vorbei“. Das BMG geht von lediglich 250 Euro pro Handbuch sowie rund 20 Euro für die jährliche Selbstinspektion aus. Die Kosten und der Arbeitsaufwand seien weitaus höher, so der Amtsapotheker." kann mir mal jemand erklären, warum die "fachleute" in berlin nicht wenigstens die damen und herren amtsapotheker befragen, ob das alles sinn macht und richtig berechnet ist? ich glaube, ich bin im tollhaus. ich habe keine lust mehr, dass die ganze gehirnsch........ bei mir abgeladen wird.