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Sparpaket

Lagerwertverlust durch Preismoratorium

APOTHEKE ADHOC, 30. Juli 2010, 15:27 Uhr

  • Verluste im Lager: Am 1. August tritt das Preismoratorium in Kraft.Foto: Elke Hinkelbein
Berlin -

Zum 1. August tritt neben der Erhöhung des Herstellerabschlags auch das Preismoratorium in Kraft. Das Sparpaket belastet in erster Linie die Pharmahersteller, aber auch die Apotheken sind indirekt von dem GKV-Änderungsgesetz betroffen: Weil das Preismoratorium rückwirkend zum 1. August 2009 gilt, können die Apotheken bei Preissenkungen am kommendem Sonntag Lagerwert verlieren.

Bei der Feststellung, in welchem Umfang das eigene Lager betroffen ist, helfen die Warenwirtschaftssysteme. Die Software weist aktuelle Veränderungen in der Lauertaxe aus, die Verluste können den Herstellern dann direkt in Rechnung gestellt werden.

Generikahersteller zeigen sich bei der Erstattung der Differenz meist großzügiger als Originalhersteller. Ab Montag dürften aber alle Hersteller die Rückforderungen prüfen, damit die Apotheken keine Rechnungen für nie bestellte Produkte einreichen.

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apotheke adhoc Debatte 4 Kommentare

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Community Mitglied 02. August 2010, 17:38 Uhr
Betr. Kommentar Per so kein Lagerwertverlust ....

Es muss natürlich 01.08.2009 heißen.

Community Mitglied 31. Juli 2010, 12:09 Uhr
Wer sich nicht regt, hat schon verloren....

Von wegen "Generikahersteller großzügiger als Originalhersteller":
Auch nach 3 Monaten zeigen keine (!!!) Reaktion:
1A, ABZ, ACAM, Axcount, Biomo, BoehringerIngelh, CT, Grünenthal, Janssen-Cilag, MIP, Pfizer, Roche, Sandoz, Sanofi, TEVA, Winthrop...
Daß es auch anders geht, zeigen die positiven Reaktionen von:
Aliud, EMRA, Falk, GSK, Hexal, Lilly, Medice, Pfleger, Ratiopharm, Stada. (Allen Beteiligten ein großes Lob + ein herzliches Dankeschön!)
Andere machen einem das Leben schwer mit Verwaltungsauflagen:
MerckSerono, MerckleRecordati, EURIM.....
Oder erstatten garnix: Teofarma.
Dennoch:
Dranbleiben und schreiben, schreiben, schreiben. Sonst droht s.o. .....

Ehemaliges Community-Mitglied 30. Juli 2010, 18:38 Uhr
Wer sich nicht regt, hat schon verloren!

Von wegen "Generika-Hersteller zeigen sich großzügiger": Nach 3 Monaten zeigen keine (!!!) Reaktion : 1A, ACAMüller, ABZ, AXCOUNT, Biomo, Boe/Thomae, CT, Gruenenthal, Janssen-Cilag, MIP, Pfizer, Roche, Sandoz, Sanofi-Aventis, TEVA, Winthrop .....
Bereits erstattet haben hingegegen: Aliud, EMRA-Med, Falk, GSK, Hexal, Lilly, Medice, Neurax, Ratio, Stada. Herzlichen Dank + allen großes Lob!!
Andere machen einem das Leben schwer mit Verwaltungsauflagen: EURIM, Merck-Serono ....
Dennoch: D r a n b l e i b e n !
Denn: Wer sich nicht regt, hat schon verloren!

Community Mitglied 30. Juli 2010, 16:25 Uhr
Lagerwertverluste durch Preismoratorium

Während die Preissenkungen zum 01.August nur der "ganz normale Wahnsinn" sind und die erforderlichen Steuerungsinstrumente in der Apotheken-EDV vorhanden sind, liegt das spezifische Problem der rückwirkenden Einführung des Preismoratoriums eher bei Preiserhöhungen nach dem 01.August:
Die Preise dieser Präparate müssen dann später wieder mindestens auf das Ausgangsnivau gesenkt werden. Die Hersteller werden sich aber höchstwahrscheinlich auch dann wieder darauf zurückziehen, für diese "fremdverschuldeten" Preissenkungen keinen Lagerwertverlustausgleich leisten zu müssen.
Mein Apelll an die Softwarehäuser: Stellt uns rechtzeitig Tools zur Verfügung, die Preiserhöhungen vom Preismoratorium betroffener Präparate in diesem Zeitraum herausfiltern, so dass deren Bestände gezielt abgebaut/vermieden werden können. Diese Tools müssten auch Artikel erfassen die zum Zeitpunkt der Preisänderung (noch) nicht an Lager sind.

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