Randnotiz: Schlecker, das sind wir!
Leere Regale, leere Märkte, leere Kassen. Die insolvente Drogeriekette Schlecker stemmt sich gegen den Zusammenbruch und versucht, mit einer medialen Charme-Offensive verloren gegangene Kunden... Mehr
Patrick Hollstein, 26. Januar 2012, 15:11 Uhr
77 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass ein Streik das richtige Mittel wäre, um eine bessere Honorierung einzufordern. 14 Prozent sind der Meinung, ein Streik brächte gar nichts. Nur 6 Prozent finden, eine Streik ginge zu weit. An der Umfrage nahmen vom 18. bis 24. Januar 428 Leserinnen und Leser teil.
Die letzten großen Apothekerstreiks gab es übrigens Ende 2006: In Hamburg, Leipzig, München und Düsseldorf demonstrierten Apotheker gegen das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) und die Erhöhung des Kassenabschlags auf 2,30 Euro. Die letzten bekannten Aktionen sind der Protestmarsch der Pharmaziestudenten in Leipzig – und die Ein-Mann-Demo eines Apothekers vor dem Reichstag.
apotheke adhoc Debatte 11 Kommentare
Mitdiskutieren#11 www.apothekerprotest.de
www.apothekerprotest.de
Kolleginnen/Kollegen, es wird Zeit sich zu bewegen!!
alle 17 Kammern sind im Bilde!! Verleiht dem Nachdruck und hakt nach, was von seiten der Vertreter geht!! Helft, verbreitet, wo s nur geht!!
#10 Streiken?
" Der erste Gegner der Erkenntnis ist die Angst!"
Carlos Castaneda
#9 Netto natürlich, nicht brutto :-)
Da ja das Aponet inzwischen seit knapp 10 Jahren existiert und für mich als Selbstständiger Apotheker kein Umsatz/Gewinn/Vorteil darin besteht ewig drauf zu warten, wann denn nun endlich alle Apotheken sich drauf geeinigt haben, was denn nun mit der Domain aponet.de schlussendlich passieren sollte, bitte ich Sie darum die technische Möglichkeit dafür zu schaffen, über dringende/eilige/wichtige Dinge über eine Art bidirektionale Datenverbindung abzustimmen.
Www.adas.de liegt auch seit Jahren leblos da, jede Sekunde wird die Konkurrenz größer und wahrscheinlich auch alle Kollegen ein wenig frustrierter.
Man könnte bspw ja - wenn die technische Möglichkeit gegeben ist - mal die Apotheken mit dem Apotheken-A in Deutschland fragen, was denn mit aponet.de oder www.adas.de in Zukunft geschehen soll.
Was nutzt es mir, meine hunderten Verbesserungsvorschläge bei meinem Softwarehaus vortzutragen, wenn die dann nur eine Strichliste machen und abwarten, wie viele Kollegen die gleiche Idee haben.
In der dann folgenden Besprechung der Verbesserungsvorschläge werden die wichtigen gestrichen, weil Investitionskosten und Programmieraufwand heute idealerweise als Schnittstellenlösung 'angeboten' werden?
Ich soll dann ja zusätzlich zur Apothekensoftware noch alle anderen kostenpflichtigen Module kaufen und unter dem Strich kommt nix gescheites dabei raus und obendrein sind alle Etiketten schief und die Abstände passen nicht, wenn Sie wissen was ich meine.
Ich kann nicht mal meine Waage an meinen Computer anschließen ohne Extrasoftware.
Geschweige denn werde ich beim QM durch die Apothekensoftware unterstützt oder in der Buchhaltung, der Layouterstellung, usw
Mein Vorschlag: man nutzt das bereits vorhandene Aponet.de-Portal und bastelt einen Shop dran, der alle Apotheken-As als Anbieter bundesweit erfasst. Der Kunde hat dann die freie Wahl wo er kauft, und die Apotheke wird über das Aponet informiert und bekommt auch seine anteilige, anständige Werbeklick-Prämie. Wie kümmern uns dann um die Beratung und Distribution vor Ort. Dann hat man auch mal Zeit als Kollegen sinnvoll mit Adas.de umzugehen und Überfälliges endlich anzugehen...
Für 'ne runde Million Einmalzahlung, einer Ausnahmegenehmigung dass ich das als selbst.Apotheker machen darf - mit allem was juristisch dazugehört, nem gut gefüllten Säckchen Geld zum Basteln usw baue ich Ihnen das Ding selber und versuche dabei all die sinnvollen Ideen meiner Kollegen umzusetzen.
Mit freundlichem Gruss,
Jamshed Poonawalla
#8 Initialzündung
Gute Idee Herr Dramburg, den Protest zu kanalisieren. Doch wir sollten uns nicht entzweien, gemeinsam sind wir stark! Initiative ist gut und vonnöten, doch wenn die Dampflok endlich losrollt, sollten wir alle mit auf den Zug aufspringen und nicht davor herlaufen ;-)
Die Kessel stehen unter Druck und nun schaufeln wir noch ordentlich Kohlen in die Luke...dann wird es bald zischen und pfeifen
#7 Plattform für die Kampagne
Liebe Kollegen,
damit aus der Sache was wird und hier nicht nur wieder leere Beiträge ohne Konsequenzen gesammelt werden, habe ich ein eigenes Forum eingerichtet, sowie eine Domain beantragt.
Weiterdiskutieren unter:
apothekerprotest.xobor.de (ohne WWW davor)
Bitte anmelden und kurzes Lebenszeichen abstellen.
Webseite demnächst unter
www.apothekerprotest.de
(noch nicht freigeschaltet, kommt aber in den nächsten Tagen)
Im Übrigen sehe ich das wie Kollege Fischer, die Zeiten erfordern JETZT Maßnahmen.
#6 Müde Apparatschikz
Der Deutsche kauft sich brav eine Bahnsteigkarte, wenn im Bahnhof gestreikt werden soll. Mit dieser Mentalität erklärt sich auch, warum es ohne DAV und ABDA nicht geht: Die breite Masse wird nicht erfasst. Vertrauen wird nur den Offiziellen entgegengebracht. Abschaffung der ABDA ist Unsinn, niemand kann die Lücke füllen. Doch die Damen und Herren in unserer Führungsriege sollten angesichts der prekären, ja fast desaströsen wirtschaftlichen Lage das Heft des Handelns übernehmen, auch wenn wichtige Dinge wie die neue Apothekenbetriebsordnung parallel laufen und Ressourcen verschlingen. Wie singt Herbert Grönemeyer: Wer ewig schluckt,...der stirbt von innen Wir wollen tatsächlich herausschreien, was uns weh tut. Dazu sollte man uns die Gelegenheit geben.
Wann dann, wenn nicht jetzt, wo die AOK bereits die CDU angreift, die uns angeblich mit der Verhandlungsbasis von 1,75 ein Geschenk überreicht. Zwar klagt der DAV sogar gegen den Schiedsspruch in dieser Höhe für 2010, aber die KK sehen das als rein taktisches Manöver welches von vorn herein zum Scheitern verurteilt ist. Ohne den Protest der Basis wird es tatsächlich ein Papiertiger bleiben und kein noch so verständnisvoller Richter wird uns ohne Einsicht in die Notwendigkeit ein noch besseres "Geschenk" als die CDU machen.
#5 @4 ob ein Streik was nützt ...
Na ja, die Metaller, die Bahner, die Piloten, die Ärzte,... ALLE STREIKEN oder drohen zumindest damit. In halb Europa gehen gerade die Apotheker auf die Straße, die organisieren sowas in zwei Tagen.
Die Gewerkschaften machen jedes Jahr eine Tarifrunde, das ist so normal wie Weihnachten und jedes mal gibt es was oben drauf.
Warum soll das gerade bei den Apothekern nicht funktionieren ???
Die Frage ist nur, warum tun wir Apotheker uns mit sowas Normalem so schwer ?
P.S.: Die ersten e-mails habe ich übrigens schon bekommen, also weiter Leute, da geht was...
#4 www.adas.de
ich weis nicht, ob Streiks wirklich sinnvoll sind.
Besser wäre doch eine kollegiale Zusammenarbeit der Software-Entwickler?
bspw hier:
--> www.adas.de <--
wenn ich als einer von Tausenden Apotheken-A Einzelkämpfer absolut überfällige, notwendige Verbesserungsvorschläge an das Softwarehaus gebe, machen die doch nur eine Strichliste und warten ab, wieviele noch die gleiche Idee haben.
...und dann wird diskutiert, ob die Umsetzung nicht doch zu teuer und eigentlich unnötig ist :-)
...ausserdem gibt es die Lösung schon als kostenpflichtige Version vom Schnittstellenanbieter.
#3 Dann rann, jetzt oder nie ...!
Es entäuscht schon, dass hier nur zwei Beiträge stehen, aber irgendwie muss man ja anfangen.
Also Nägel mit Köpfen, ein Streik bringt nur etwas:
- wenn eine breite Basis dahinter steht und mitmacht
- wenn er vorher ÖFFENTLICH angedroht wird
- Wenn klare Forderungen gestellt werden.
Die Apotheker haben aber ein Problem. Ihre Verbände trauen sich im Gegensatz zu Gewerkschaften und Ärzteverbänden nicht, sich vor ihre Mitglieder zu stellen und zum Streik aufzurufen, warum auch immer.
Herr Patzelt und Herr Fischer, wir sind jetzt schon zu dritt, nehmen wir das Heft in die Hand !!!
ICH RUFE HIERMIT ALLE KOLLEGEN ZUM ORGANISIERTEN STREIK AUF !!!
1. Maßnahme:
Jeder der bereit ist mitzumachen sollte sich hier im Forum anmelden und mir eine e-mail schicken, mit:
- Name, Apotheke
- Forderungen
Wenn ich mehr als 1000 e-mails habe, suchen wir einen Termin und gehen an die Öffentlichkeit.
Meine Forderungen sind diese:
- Weg mit der ABDA und dem feigen Wolf. Wenn man sich selbst nicht
traut, muss man sich jemanden suchen der es kann evtl. gegen Geld.
So eine Standesvertetung wie wir sie im Moment haben, braucht keiner !
- Weg mit dem Zwangsabschlag für die Krankenkassen !!!
Der entbehrt nach dem AMNOG jeder Grundlage, alle Einkaufsvorteile
wurden uns gesetzlich verboten, ohne jeden Ausgleich.
Der Sparbeitrag des AMNOG wurde begründet mit einem drohenden
Defizit von 10 Mrd Euro der GKV in 2011, nun sind es 5 Mrd Überschuss.
Ich fühle mich dreist belogen und betrogen von Rössler und Bahr !!!
- Anpassung unserer Vergütung nach 8 Jahren und Dynamisierung an
Inflation und allgemeiner Lohnentwicklung.
Die Wirtschaft brummt, die Einnahmen der Krankenkassen explodieren,
jetzt sind wir auch mal dran.
- Schluss mit der Kassenwilkür. Schluss mit dem Rataxirrsinn. Keine Nullretaxationen mehr für erbrachte Leistungen !!
Ich will eine unabhängige Aufsicht, die die Machenschaften der GKV überwacht und diese Auswüchse der letzten Jahre beseitigt.
MACHEN WIR ES JETZT ODER NIE !!!!
ALSO LOS JETZT, E-MAIL AN: info@exter-apotheke.de
#2 Los jetzt...Bamos
Auf los gehts los! Bäh-Bahr-Bamos