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Versorgungsdichte

Apothekenzahl sinkt deutlich

Patrick Hollstein, 13. Dezember 2010, 12:42 Uhr

  • Weniger Apotheken: In den ersten neun Monaten sank die Zahl der Apotheken in Deutschland um 0,5 Prozent. Grafik: APOTHEKE ADHOC
Berlin -

In Deutschland wird es Ende 2010 deutlich weniger Apotheken geben als zu Jahresbeginn. Nach 272 Schließungen und 173 Neueröffnungen in den ersten neun Monaten gab es gemäß ABDA-Statistik Ende September insgesamt 21.449 Apotheken. Das sind bundesweit 99 Apotheken weniger als Anfang Januar, entsprechend einem Rückgang um 0,5 Prozent. Auch die Filialisierung hat deutlich an Schwung verloren.

Bei den Hauptapotheken standen 94 Neueröffnungen 190 Schließungen gegenüber. Insgesamt gab es Ende September 18.051 selbstständige Apotheker, das sind 273 beziehungsweise 1,5 Prozent weniger als zum Jahresbeginn. 177 Hauptapotheken wurde vom Inhaber abgegeben und als Filiale weiterbetrieben.

Deren Zahl stieg dadurch um 174 beziehungsweise 5,8 Prozent auf 3398. Neu eröffnet wurden 79 Filialen, 82 wurden aufgegeben. Hinter dem Zuwachs steht ebenfalls ein rückläufiger Trend: Nach der Zulassung der Filialisierung im Jahr 2004 waren pro Jahr mehr als 500 Filialen hinzugekommen; 2009 sank diese Zahl bereits unter 400. Insgesamt werden knapp 16 Prozent aller Apotheken als Filiale betrieben; zu Jahresbeginn lag die Quote bei 15 Prozent. Rein statistisch kommen in Deutschland 3800 Einwohner auf eine Apotheke.

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apotheke adhoc Debatte 5 Kommentare

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Community Mitglied 13. Dezember 2010, 19:13 Uhr
Das ist erst der Anfang

Die Anzahl der Apotheken wird noch weiter sinken, nach 2,05 € kassenrabatt, 0,85 5 GH Abschlag kommt noch 2012 steigender GH-Minus. Wer heute noch eine Filiale aufmacht oder übernimmt wird noch sehen wozu das führt. Aber in der Apotheke gilt ja die Betriebswirtschaft nicht.

Community Mitglied 13. Dezember 2010, 13:23 Uhr
Na endlich...

bleibt mehr übrig für die die übrigbleiben. Es lebe die Marktwirtschaft.

Community Mitglied 13. Dezember 2010, 13:13 Uhr
Es werden noch mehr

Viele Apotheken werden doch jetzt schon nicht kostendeckend betrieben. Es gibt viele Apotheker, die deutlich weniger als ein vergleichbarer angestellter Filialapothekenleiter verdienen. Ökonomisch gesehen ständen diese Leute nach einer Apothekenschließung oftmals besser da. Und die übriggebliebenen Apotheken ebenfalls. So zynisch sich das jetzt anhört, sollten einige jetzt anfangen, alles einmal durchzurechnen. Nach ANMOG und der Änderung der Großhandelsvergütung 2012 wird es nicht besser.

Ehemaliges Community-Mitglied 13. Dezember 2010, 13:03 Uhr
macht doch nichts

wir haben doch bald videoapotheken, pickupstellen und sonst noch was. vielen dank herr rösler, herr glaeske, herr haucap und wie sie alle heißen.

Ehemaliges Community-Mitglied 13. Dezember 2010, 12:54 Uhr
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