Randnotiz : Doping mit Ulle
Mutig, mutig: Der Hersteller Dr. Kurt Wolff lässt sein Anti-Haarausfall-Shampoo Alpecin künftig von Jan Ullrich bewerben. Der Ex-Radprofi hat laut dem Handelsblatt einen Dreijahresvertrag... Mehr
APOTHEKE ADHOC, 09. September 2010, 16:30 Uhr
Apotheken in Nürnberg haben Patienten im Mai und Juni besonders ausführlich zu ihrer gesamten Medikation beraten. Die Ergebnisse des Pilotprojekts der AOK Bayern überzeugten Patienten, Apotheker und die Krankenkasse gleichermaßen: Bei jedem dritten Patienten konnten Fragen zur richtigen Anwendung geklärt oder potenzielle Wechselwirkungen identifiziert werden. Bei jedem zwanzigsten Patienten wurde eine Überversorgung festgestellt.
Die Hälfte der rund 140 Nürnberger Apotheken hatte sich an dem Projekt beteiligt. Insgesamt wurden knapp 600 Patienten kostenlos beraten. Die AOK hatte den Apotheken Poster und Flyer zur Verfügung gestellt.
Im kommenden Jahr will die AOK den Medikamentencheck in Nürnberg wiederholen und zudem ausdehnen: „Mehrere Apotheken aus Mittelfranken haben bereits angefragt“, sagte ein AOK-Sprecher gegenüber APOTHEKE ADHOC. Ein Großteil der Nürnberger Apotheken wolle ebenfalls wieder mitmachen.