Berlin - Dem französischen Pharmakonzern Sanofi-Aventis droht offenbar eine Sammelklage US-amerikanischer Aktionäre. Presseberichten zufolge haben sich Investoren, die zwischen Februar 2006 und Juni 2007 Anteile erwarben, zusammengeschlossen. Dem drittgrößten Pharmahersteller weltweit wird vorgeworfen, die in diesem Zeitraum bereits bekannten Nebenwirkungen des Schlankheitsmittel Acomplia (Rimonabant) verschwiegen zu haben. Die beiden Großaktionäre L'Oréal und Total haben sich bereits in vergangenen Monaten nach Ausstiegsmöglichkeiten umgesehen.
Im Juni 2007 hatte ein Beraterausschuss der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA von der Zulassung des in den USA als Zimulti bekannten Präparates abgeraten, woraufhin die Sanofi-Aventis-Aktie Verluste hinnehmen musste. Das Medikament könne Selbstmordgedanken und Depressionen verstärken, lautete die Begründung der Behörde.
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APOTHEKE ADHOC, Montag, 07. Januar 2008, 12:46 Uhr
Pharmakonzerne: L'Oréal verkauft Sanofi-Anteil
Nebenwirkungen: Depressionen unter Acomplia bestätigt
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