zoom Zuschläge für die Großen: Ratiopharm und Hexal waren bei der DAK-Ausschreibung erfolgreich. Foto: Elke Hinkelbein

Zuschläge für die Großen: Ratiopharm und Hexal waren bei der DAK-Ausschreibung erfolgreich. Foto: Elke Hinkelbein

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POLITIK

Rabattvertraege RABATTVERTRäGE

Ratiopharm und Hexal holen DAK-Verträge

Berlin  -  Die Deutsche Angestelltenkrankenkasse (DAK) hat die Hersteller heute über ihr Abschneiden bei den Rabattverträgen informiert. Nach Informationen von APOTHEKE ADHOC haben vor allem die Branchenriesen Ratiopharm und Hexal/1A Pharma abgeräumt.

Demnach hat die Bietergemeinschaft aus Ratiopharm, CT Arzneimittel und AbZ Pharma nicht weniger als 43 der 95 ausgeschriebenen Wirkstoffe geholt, darunter die wichtigen Lose Omeprazol, Pantoprazol und Simvastatin. 1A Pharma hat dem Vernehmen nach allein oder zusammen mit der Konzernmutter Sandoz bei 37 Wirkstoffen vorläufige Zuschläge erhalten. Weitere 19 Lose hat Teva/AWD eingefahren.

Allerdings erhalten bei der DAK jeweils drei Hersteller einen Zuschlag. Die Verträge sollen im Juni in Kraft treten, die Laufzeit beträgt zwei Jahre. Zweimal kann die Kasse die Verträge um ein Jahr verlängern. Das Modell mit drei Rabattpartnern hatte die DAK im September vor dem Landessozialgericht Essen durchgesetzt. Seitdem hat die Kasse bereits über 16 Wirkstoffe Rabattverträge geschlossen. Größter Rabattpartner ist auch hier mit Abstand Ratiopharm.

Die DAK hatte die Ausschreibung im November gemeinsam mit der Hanseatischen Krankenkasse, der HKK Erste Gesundheit und der Hamburg Münchener Krankenkasse gestartet. Die vier Kassen versichern zusammen knapp 7 Millionen Menschen. DAK und Hamburg Münchener hatten bereits im Juli eine Fusion zum Jahreswechsel angekündigt.

Alexander Müller, Freitag, 05. Februar 2010, 19:12 Uhr

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