Berlin - Bund und Länder wollen 150.000 zusätzliche Impfdosen für Schwangere bestellen. Damit könne jedoch nur jede dritte schwangere Frau geimpft werden, berichtet die Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Bislang haben die Behörden noch keinen gesonderten Impfstoff bestellt. „Die Verträge sind noch nicht abgeschlossen“, sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt für Schwangere einen Impfstoff, der nur Antigene und keine Adjuvantien enthält. Damit kommen nur noch einige Hersteller für die Bestellung in Frage. Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge erwägen Bund und Länder , den Impfstoff der australischen Firma CSL Biotherapies zu ordern. Laut Auskunft des Paul-Ehrlich-Institutes (PEI) sei es möglich, den neuen Impfstoff bis Ende November in Deutschland zuzulassen.
dpa/APOTHEKE ADHOC, Mittwoch, 11. November 2009, 13:29 Uhr
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