Berlin - Die Verteilung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in der Pilotregion Nordrhein soll wie geplant weitergehen. Das geht aus einem Brief von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) an seinen nordrhein-westfälischen Amtskollegen Karl-Josef Laumann (CDU) hervor.
In dem Brief heißt es, die gemeinsam gewollte Überprüfung beziehe sich nicht auf die Funktionen der bisherigen Krankenversichertenkarte. Weitere Funktionen sind auf den neuen Karten zunächst aber auch noch gar nicht enthalten. So ist erst für später geplant, Gesundheitsdaten elektronisch abrufbar zu machen.
Rösler schreibt, er hoffe, mit seinen Klarstellungen dazu beigetragen zu haben, dass die notwendigen Maßnahmen in der Region Nordrhein „ohne weitere Verunsicherung“ fortgesetzt werden könnten. Die Koalition will insbesondere das Geschäftsmodell der Betreibergesellschaft Gematik überprüfen, deren Gesellschaftter die Spitzenorganisationen des Gesundheitswesens sind.
dpa, Mittwoch, 04. November 2009, 10:09 Uhr
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