Berlin - Bis zu 180.000 Krebsfälle könnten Schätzungen zufolge pro Jahr durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden. Das wären gut 40 Prozent der jährlich festgestellten etwa 450.000 Neuerkrankungen in Deutschland. Darauf weist die Deutsche Krebsgesellschaft anlässlich des Weltkrebstages am Donnerstag hin.
Als Hauptursachen für eine Krebserkrankung gelten Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, hohe Sonnenbelastung und Fettleibigkeit. Etwa 20 bis 40 Prozent aller Krebsfälle sind den Angaben nach allein auf Übergewicht und falsche Ernährung zurückzuführen: Zu viel Körperfett erhöhe deutlich die Gefahr, an Nieren-, Speiseröhren-, Brust-, Dickdarm- und Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Das habe eine weltweite Ernährungsstudie ergeben.
dpa, Mittwoch, 03. Februar 2010, 14:47 Uhr
„Welt-Tabak-Atlas“: Sechs Millionen Tabak-Opfer jährlich
Risikofaktoren: Darmkrebs durch Übergewicht
Statistik: 250.000 Hautkrebsfälle pro Jahr
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