Düsseldorf - Nach einer Impfung gegen die Schweinegrippe hat ein Mann am Sonnabend in einer Düsseldorfer Arztpraxis einen lebensgefährlichen Immunschock erlitten. Der Impfpatient hatte nach der Spritze mit Pandemrix plötzlich Bluthochdruck und Atemnot bekommen, der Puls stieg. Der 30 Jahre alte Mann musste innerhalb von 90 Sekunden behandelt werden. Anschließend wurde er vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, mittlerweile aber wieder entlassen.
Der Arzt informierte das Paul-Ehrlich-Institut über den Vorfall. Dort betonte man, anaphylaktische Reaktionen nach Impfungen seien ausgesprochen selten. Sie kämen in geschätzten 1 bis 10 Fällen pro einer Million Impfdosen vor. Das Gesundheitsministerium von Nordrhein-Westfalen will den Vorfall nicht untersuchen. „Es ist ein Einzelfall“, sagte ein Sprecher.
dpa, Dienstag, 03. November 2009, 18:54 Uhr
Schweinegrippe: Tote nach Impfung in Schweden
Schweinegrippe: BMG und Behörden verteidigen Impfstoff
Impfstoff-Produktion: Mit Adjuvantien gegen die Schweinegrippe
Heute erhalten 11016 Abonnenten den kostenlosen APOTHEKE ADHOC-Newsletter.
Jetzt anmelden!
Der Chef Monopolkommission, Professor Dr. Justus Haucap, will den Apothekenmarkt liberalisieren.
Der designierte hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sein neues Kabinett vorgestellt: Neben Wechseln an den Spitzen von Umwelt-,
...mehr
Eine Woche nach dem tragischen Tod von drei Säuglingen an der Uniklinik Mainz ist noch unklar, wer die Verantwortung für die verunreinigten ...mehr