Berlin - Niedergelassene Ärzte sehen die Beratung in der Apotheke zu OTC-Arzeimitteln kritisch. Einer nicht-repräsentativen Umfrage der Ärzte Zeitung zufolge äußern zwei Drittel der Ärzte Skepsis bei der Beratung zur Selbstmediaktion, „weil eine medizinische-therapeutische Beratung dem Arzt vorbehalten sein muss“. Lediglich 13 Prozent der insgesamt 700 Umfrageteilnehmer sehen in der Beratungsleistung der Apotheker eine Arbeitserleichterung.
Hintergrund der Befragung ist die Entlassung bestimmter Stärken eigentlich rezeptpflichtiger Wirkstoffe in die Apothekenpflicht. Seit 1. August dieses Jahres sind der Protonenpumpenhemmer Omeprazol und das Migränetherapeutikum Almotriptan rezeptfrei erhältlich. Im Juni hatte eine OTC-Variante von Pantoprazol die EU-weite Zulassung erhalten. Angesichts dieser Veränderungen plädiert jeder dritte befragte Arzt für eine engere Kooperation zwischen Ärzten und Apothekern.
APOTHEKE ADHOC, Dienstag, 20. Oktober 2009, 15:19 Uhr
OTC-Switch: Pantozol-Treibjagd geht weiter
OTC-Switch: Countdown für OTC-Omeprazol
Verschreibungspflicht: Grünes Licht für OTC-Omeprazol
Heute erhalten 8925 Abonnenten den kostenlosen APOTHEKE ADHOC-Newsletter.
Jetzt anmelden!
Hexal-Vorstand Wolfgang Späth warnt vor negativen Folgen der Rabattverträge für Preise und Qualität bei Generika.
Er ist kein Mann der leisen Töne, er war es nie und wird es wohl kaum werden: Dr. Markus Söder, als Generalsekretär einst berufsmäßig der
...mehr
Die Krankenkassen können es nicht lassen: In seinem ersten Sparvorschlag hatte der GKV-Spitzenverband kurzerhand ein Jahr Schiedsverfahren über ...mehr