Berlin - Die Verkündung der ersten Zusatzbeiträge erhöht den Druck auf die Krankenkassen: Die AOK Niedersachsen schließt sich zum 1. April mit der IKK Niedersachsen zusammen. Nach dem IKK-Verwaltungsrat hat heute auch der Verwaltungsrat der AOK grünes Licht gegeben.
„Ein wichtiges Argument für die Fusion ist, dass wir so einen Zusatzbeitrag für unsere Kunden im gesamten Jahr 2010 ausschließen können“, sagte Klaus-Dieter Salewiski, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender der IKK Niedersachsen. Die AOK Niedersachsen hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr einen Überschuss von 69 Millionen Euro erwirtschaftet.
Fusionsbedingte Entlassungen schließen die beiden Krankenkassen aus. Die AOK bringt rund 2,14 Versicherte mit, die IKK 285.000. Damit versichert die neue Krankenkasse rund ein Drittel der Einwohner von Niedersachsen.
APOTHEKE ADHOC, Donnerstag, 04. Februar 2010, 18:53 Uhr
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