New York - Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 ein Umsatzplus von 4 Prozent auf 50 Milliarden US-Dollar (35,87 Milliarden Euro) verzeichnen. Dabei hat der Konzern von der Übernahme des Konkurrenten Wyeth profitiert: Ohne die Übernahme hätte das Umsatzplus nur 1 Prozent beziehungsweise 247 Millionen Dollar betragen. Der Überschuss sei gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent auf 8,6 Milliarden Dollar gestiegen, teilte der Konzern mit.
Allerdings hat Wyeth nur im letzten Quartal zu Buche geschlagen. Daher strebt Unternehmenschef Jeff Kindler für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von 67 bis 69 Milliarden Dollar an.
Spätestens 2012 werde es allerdings mit dem Wachstum vorbei sein und der Umsatz auf 66 bis 65 Milliarden Dollar zurückgehen, so der Konzern. Denn 2011 läuft das Patent des Cholesterinsenkers Lipitor (Atorvastatin) aus. Der Cholesterinsenker ist das umsatzstärkste Medikament weltweit – obwohl der Umsatz mit Lipitor schon 2009 um 8 Prozent auf 11,3 Milliarden Dollar zurückging.
dpa, Mittwoch, 03. Februar 2010, 16:32 Uhr
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