London - Die Pharmakonzerne GlaxoSmithKline (GSK) und Pfizer bündeln ihr Geschäft mit HIV-Medikamenten. Geplant sei ein gemeinsames Unternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von Medikamenten gegen das Immunschwächevirus spezialisiert, teilte GSK mit. Die Briten werden an dem Joint-Venture mit 85 Prozent die Mehrheit halten. Auf Pfizer kommen 15 Prozent der Anteile.
Die Kooperation der Pharmakonzerne steht im Zusammenhang mit den sehr hohen Kosten, die auf dem Gebiet der HIV- und AIDS-Forschung anfallen. Das Gemeinschaftsunternehmen soll den Angaben nach einen Marktanteil von 19 Prozent bei HIV- und AIDS-Therapien erreichen und über eine Produkt-Pipeline von elf Medikamenten verfügen, die zusammengenommen 1,6 Milliarden britische Pfund (umgerechnet 1,8 Milliarden Euro) Umsatz machen. Sechs weitere Mittel werden noch erprobt und befinden sich in der klinischen Phase II.
dpa, Donnerstag, 16. April 2009, 14:55 Uhr
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