Berlin - Der weltgrößte Generikakonzern Teva hat in den USA die Zulassung für ein Generikum des Bayer-Kontrazeptivums Yaz (Drosperinon, Ethinylestradiol) erhalten. Damit steht der amerikanischen Markteinführung ab 1. Juli 2011 nichts mehr im Weg. Ab diesem Zeitpunkt darf Teva nach einer mit dem Leverkusener Konzern getroffenen Lizenzvereinbarung eine generische Version von Yaz in den USA vermarkten. Die Vereinbarung war das Ergebnis einer außergerichtlichen Einigung im Patentstreit mit der Teva-Tocher Barr.
Bayer wird als Lieferant auftreten und prozentual am Umsatz beteiligt. Die Verhütungspille ist seit April 2006 auf dem amerikanischen Markt. Für den Fall, dass Bayer die Schutzrechte für Yaz in den USA durch Gerichtsentscheid nach Patentklagen gegen andere Unternehmen schon vor Juli 2011 verlieren sollte, darf Teva bereits ab diesem Zeitpunkt mit der Vermarktung von generischem Yaz in den USA beginnen.
Ein Generikum des Kontrazeptivums Yasmin darf Barr bereits seit 1. Juli vergangenen Jahres in den USA vermarkten. Auch hier ist Bayer Lieferung sowie am Umsatz beteiligt.
APOTHEKE ADHOC, Freitag, 03. April 2009, 12:13 Uhr
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