Berlin - Apotheker in der kanadischen Provinz Nova Scotia dürfen künftig apothekenpflichtige Medikamente „verschreiben“, um die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung sicherzustellen. Die neuen gesetzlichen Bestimmungen erlauben es den Apothekern auch, ärztlich verordnete Darreichungsformen auszutauschen. Folgeverordnungen können sie ebenfalls einfacher selbst ausstellen – dies war bislang auf die Dauer von 30 Tagen beschränkt.
Die neuen Regeln, die seit dem 26. Januar gelten, werden allerdings nicht sofort umgesetzt: Im Laufe des Jahres wird die Apothekerkammer von Nova Scotia zusammen mit Ärzten zunächst eine Leitlinie entwickeln. Auch andere kanadische Provinzen wollen Medienberichten zufolge die Kompetenzen der Apotheker erweitern: Pläne gebe es in Ontario, British Columbia, Quebec, Alberta und New Brunswick.
APOTHEKE ADHOC, Donnerstag, 04. Februar 2010, 12:35 Uhr
Heute erhalten 8874 Abonnenten den kostenlosen APOTHEKE ADHOC-Newsletter.
Jetzt anmelden!
Hexal-Vorstand Wolfgang Späth warnt vor negativen Folgen der Rabattverträge für Preise und Qualität bei Generika.
Er ist kein Mann der leisen Töne, er war es nie und wird es wohl kaum werden: Dr. Markus Söder, als Generalsekretär einst berufsmäßig der
...mehr
Als Dr. Philipp Rösler (FDP) am 29. Oktober das Zepter von Ulla Schmidt (SPD) übernahm, beruhigte er seine neuen Mitarbeiter im BMG mit folgendem
...mehr