Berlin - Die US-Generikaindustrie soll den Staatshaushalt finanziell unterstützen: In dem Haushaltsplan für 2011 ist von Seiten des Präsidenten Barack Obama vorgesehen, dass die Hersteller 38 Millionen US-Dollar zahlen, um die Zulassungsprozesse ihrer Präparate zu verbessern.
Geplant ist, durch das zusätzliche Geld die Bearbeitungszeiten der Anträge zu verkürzen und somit Generika schneller auf den Markt zu bringen. Dafür sollen die Unternehmen der Zulassungsbehörde FDA eine Art Nutzungsgebühr zahlen. Ein entsprechendes Gesetz, dass der Behörde das Einsammeln der Beiträge gestattet, muss allerdings noch den Kongress passieren.
Der Verband der Generikahersteller begrüßte den Vorstoß Obamas. Die Unternehmen seien offen gegenüber zusätzlichen Gebühren, wenn diese die Arbeit der FDA verbesserten, so der Verband. Zahlungen der Generikaindustrie waren auch für den jetzigen Haushalt vorgesehen, scheiterten aber am Kongress.
Die FDA benötigt eigenen Angaben zufolge für das Jahr 2011 insgesamt Gelder in Höhe von mehr als vier Milliarden Euro. Das entspreche einem Zuwachs von 23 Prozent im Vergleich zu 2010. Das amerikanische Haushaltsjahr 2011 beginnt am 1. Oktober 2010 und geht bis zum 30. September 2011.
APOTHEKE ADHOC, Dienstag, 02. Februar 2010, 15:15 Uhr
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