Berlin - Arzneimittelhersteller werden in den USA immer häufiger wegen fragwürdiger Werbung abgemahnt. Nach Angaben der Zulassungsbehörde FDA haben im vergangenen Jahr 41 Unternehmen entsprechende Briefe erhalten. Im Vorjahr waren es 21. Damit habe sich die Anzahl der Verwarnungen seit der Regierung Barack Obamas fast verdoppelt, so der Leiter der Abteilung Arzneimittelmarketing, Thomas Abrams, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.
Die Werbung für Arzneimittel beeinflusse die öffentliche Gesundheit, sagte Abrams. Daher solle die Industrie dazu gebracht werden, sich an die bestehenden Gesetzte zu halten. Irreführende Angaben, die sich an Verbraucher oder Ärzte richten, könnten nicht toleriert werden.
Schaltet ein Unternehmen Werbung, muss dies bei der FDA angezeigt werden. Die Behörde prüft dann die Anzeigen, TV- und Hörfunk-Spots auf Gesetzeskonformität. Die Firmen haben aber auch die Möglichkeit, die Werbung vor der Veröffentlichung prüfen zu lassen.
APOTHEKE ADHOC, Montag, 01. Februar 2010, 11:28 Uhr
Direct-to-Consumer-Advertising: Pharma-Werbung überschätzt
USA: Promis machen Pillen-Werbung
Heute erhalten 8921 Abonnenten den kostenlosen APOTHEKE ADHOC-Newsletter.
Jetzt anmelden!
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) befürwortet eine Rezeptpflicht für Großpackungen von Analgetika.
Er ist kein Mann der leisen Töne, er war es nie und wird es wohl kaum werden: Dr. Markus Söder, als Generalsekretär einst berufsmäßig der
...mehr
Die Krankenkassen können es nicht lassen: In seinem ersten Sparvorschlag hatte der GKV-Spitzenverband kurzerhand ein Jahr Schiedsverfahren über ...mehr