zoom Teurere Packungen: Obwohl nur wenig mehr Packungen zu Lasten der Krankenkassen abgegeben wurden, stiegen die GKV-Arzneimittelausgaben. Foto: Elke Hinkelbein

Teurere Packungen: Obwohl nur wenig mehr Packungen zu Lasten der Krankenkassen abgegeben wurden, stiegen die GKV-Arzneimittelausgaben. Foto: Elke Hinkelbein

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APOTHEKENPRAXIS

ARZNEIMITTELAUSGABEN

Packungsanzahl stagniert

Berlin  -  Die Zahl der zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgerechneten Arzneimittelpackungen stagniert: Nach ABDA-Berechnungen wurden 2009 in Apotheken auf Kassenrezept rund 736 Millionen Packungen Arzneimittel, Hilfsmittel sowie OTC-Medikamente für Kinder abgegeben, das sind rund 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Gestiegen sind dagegen die GKV-Ausgaben für Arzneimittel: Sie legten um 5,9 Prozent auf einen Bruttowert von 27,3 Milliarden Euro zu.

Damit lag das Ausgabenwachstum ungefähr auf dem Niveau der Rahmenvorgaben von GKV-Spitzenverband und Kassenärztlicher Bundesvereinigung: Sie hatten einen Anstieg von zunächst 6,6 Prozent, später von 5,6 Prozent eingeplant.

Für den Anstieg des durchschnittlichen Preises pro Arzneimittelpackung von 34,98 auf 37,09 Euro ist nach Angaben der ABDA die Strukturkomponente verantwortlich. Vor allem Hersteller patentgeschützter Medikamente profitierten demnach vom Ausgabenzuwachs.

Einsparungen durch Rabattverträge sind in den Berechnungen nicht enthalten. Die ABDA geht von pro Jahr von kassenübergreifenden Einsparungen in Milliardenhöhe aus.

APOHEKE ADHOC, Mittwoch, 03. Februar 2010, 14:56 Uhr

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