Berlin - Die niedersächsischen Apotheken müssen auf den Impfstoff gegen die Schweinegrippe noch warten. Zwar wurden am Montag die ersten Impfdosen bei GlaxoSmithKline (GSK) abgeholt. Doch bevor diese an die ausgewählten „Pandemieimpfstoff-Bezugsapotheken“ geliefert werden, wird noch abgewartet. Denn die erste GSK-Lieferung reicht nicht aus, um alle Apotheken gleichzeitig zu versorgen.
Den noch fehlenden Teil der Impfdosen stelle GSK am kommenden Montag in Dresden bereit, sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Gesundheitsministeriums gegenüber APOTHEKE ADHOC. Beliefert werden die Apotheken von allen in Niedersachsen vertretenen Großhändlern.
Spätestens am 29. Oktober sollen die Apotheken wiederum den Impfstoff an die Ärzte und Krankenhäuser ausliefern. Impfstart sei dann voraussichtlich am 30. Oktober, so die Sprecherin. Nach den ersten beiden Lieferungen erhält Hannover wöchentlich 200.000 Impfdosen.
Ähnlich wie in Rheinland-Pfalz wurden auch in Niedersachsen Apotheken ausgesucht, die die Pakete mit dem Impfstoff Pandemrix auseinzeln sowie mit Impfspritzen und -kanülen versehen an die Impfstellen ausliefern. Das Ministerium hatte die Zahl der beteiligten Apotheken auf 400 festgelegt und die Auswahl der Apothekerkammer übertragen. Innerhalb weniger Stunden hätten sich per Fax 680 Apotheken beworben, sagte ein Sprecher der Kammer gegenüber APOTHEKE ADHOC.
Daher entschied das Los darüber, welche Apotheke den Impfstoff verteilen darf. Pro Impfdosis sollen die ausgewählten Apotheken nach Angaben des Landesapothekerverbandes 48 Cent erhalten.
APOTHEKE ADHOC, Dienstag, 20. Oktober 2009, 08:59 Uhr
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