Berlin - Trotz des Milliardendefizits der gesetzlichen Krankenversicherung sollen die Honorare der ostdeutschen Zahnärzte Schritt für Schritt ans Westniveau angeglichen werden. Die 9000 Mediziner würden somit insgesamt rund 165 Millionen Euro im Jahr zusätzlich bekommen, berichtete das Handelsblatt.
Im kommenden Jahr müssen die Zahnärzte laut Zeitungsbericht insgesamt wie geplant 50 Millionen Euro zum Ausgleich des Kassen-Defizits von 11 Milliarden Euro beitragen.
Gesundheitsstaatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU) sagte der Nachrichtenagentur dpa, dass die Zuwächse der Zahnärzte begrenzt würden. Im nächsten Schritt habe sich die Koalition vorgenommen, historisch bedingte Unterschiede bei der Ost-West-Vergütung 20 Jahre nach der Einheit schrittweise abzubauen, so Widmann-Mauz.
dpa, Montag, 26. Juli 2010, 17:26 Uhr
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