Berlin - Der Hersteller Alcon Pharma ruft Fluorescein Alcon 10 Prozent zurück. Betroffen sind die Chargen 160621F bis 165639 F, die am Ende des Herstellungsprozesses endsterilisiert worden sind. Hintergrund sind Berichte über Nebenwirkungen, auf die Alcon bereits Anfang November in einem Rote-Hand-Brief hingewiesen hatte.
Bis auf weiteres wird es Fluorescein Alcon 10 Prozent in Deutschland nicht geben, weist der Hersteller in einem weiteren Rote-Hand-Brief hin. Bezogen werden kann aber das aseptisch hergestellte Produkt Fluorescite 10 Prozent aus den USA. Für die Bestellung benötigen die Apotheken eine ärztliche Verordnung. Damit können die für den Praxis- und Klinikbedarf üblichen Mengen geordert werden. Alcon kann Apotheken direkt aus dem Zolllager beliefern.
Auch in Deutschland soll in Zukunft wieder das aseptisch abgefüllte Präparat in den Handel kommen. Dafür ist noch eine entsprechende EU-Genehmigung notwendig. Fluorescein wird zur Darstellung des Augenhintergrunds, der so genannten Fluoreszenzangiographie, verwendet.
APOTHEKE ADHOC, Dienstag, 15. Dezember 2009, 13:42 Uhr
Rote-Hand-Brief: Warnhinweis für Fluorescein
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